Dienstag, 24. Januar 2017

[Buch - Film] Wenn ich bleibe




Heute möchte ich euch meine Meinung zur Verfilmung von Gayle Forman vorstellen. Doch zuerst ein paar Informationen zum Buch und dem Film:

Das Buch:

Mia muss sich entscheiden: Soll sie bei ihrem Freund Adam und ihrer Familie bleiben – oder ihrer großen Liebe zur klassischen Musik folgen und mit ihrem Cello nach New York gehen? Was, wenn sie Adam dadurch verliert? Und dann ist von einer Sekunde auf die andere nichts mehr, wie es war: Auf eisglatter Fahrbahn rast ein Lkw in das Auto, in dem Mia sitzt. Mit ihrer Familie. Sie verliert alles und steht schließlich vor der einzigen Entscheidung des Lebens: Bleiben oder gehen? Lieben oder sterben?

In dieser Ausgabe 2014 erschienen

In englischer Orginalausgabe 2009 erschienen

Meine Rezension

Der Film ist ebenfalls 2014 erschienen.


VORSICHT SPOILER!

Meine Meinung zum Film:

Ich habe den Film zuerst gesehen und wollte dann unbedingt das Buch lesen, vor allem bei diesem Ende, das ich mir einfach nicht in einem Buch vorstellen konnte. Was ich jetzt aber nicht negativ meine. Doch dieses Ende erwartete mich schließlich auch in Gayle Formans Roman. Ich sah zuerst den Film, las dann das Buch und habe mir den Film erneut angesehen und werde es vermutlich auch noch mehrere Male tun.

Das Erste, was mir aufgefallen ist, ist, dass wirklich wahnsinnig viele Details und Dialoge wirklich Eins zu Eins übernommen wurde, was meiner Meinung sehr gut ist, vor allem, da mir das Buch so gut gefallen hat. Mias Eltern habe ich sofort ins Herz geschlossen, ebenso wie in der Vorlage.

Kurz darauf treten dann jedoch Unterschiede auf, die ich mir nicht erklären konnte. So sind zum Beispiel Mias Eltern im Buch gemeinsam und bereits am Unfallort gestorben, was auch eine tiefere Bedeutung hatte. Vielleicht wollte man diese nicht im Film mit aufbringen, weshalb man Mias Vater noch eine Chance gegeben hat. Vielleicht sollte es aber auch nur für Spannung sorgen, indem erst ihre Mutter und dann nach einer Weile auch ihre Mutter stirbt. Andererseits hat man dann wiederum den Flug von Mias Körper in ein anderes Krankenhaus weggelassen und sie und ihren Bruder in einem belassen.

Ein wichtiger Vorteil des Filmes ist die Musik, die man sich während des Lesens lediglich vorstellen konnte. In der Verfilmung dürfte man sie richtig hören und sich in ihr verlieren. Nicht nur die Musik von Adams Band und Mias Stücke sind jedoch unheimlich toll, sondern auch die Hintergrundmusik, die die Handlung erstaunlich unterstützt. In noch keinem Film ist mir die Filmmusik so ans Herz gewachsen wie hier.


Aus Zeitgründen hat man im Film auch komplett das Camp, in dem Mia einen Sommer lang war, weggelassen, was zwar im Buch eine wichtige Rolle spielt, im Film jedoch auch ohne funktioniert. Insgesamt muss ich sagen, dass die Flashbacks sehr schön umgesetzt wurden sind. Selbstverständlich ist in der Verfilmung alles etwas kürzer geraten, was jedoch aus Zeitgründen mehr als verständlich ist. Dennoch war alles dabei, was auf jeden Fall drinnen sein sollte, und noch mehr. Was ich vor allem nie wieder vergessen werde, ist, wie Adam am Ende des Filmes für Mia singt und vermutlich nicht nur mich damit zu Tränen rührt.


Fazit:
Eine wunderbare Buchverfilmung, der mich viel zu oft für zwei Stunden zu Tränen gerührt hat.
Mias Geschichte hat mich mitgerissen, aber nicht nur in Trauer, sondern auch mit Gefühlen wie Liebe, Wärme und Freundschaft. Die Schauspieler haben Gayle Formans Werk unheimlich gut und berührend umgesetzt. Und auch unheimlich inspirierend.

Liebe Grüße, eure Sophia

1 Kommentar:

  1. Hallo!
    Ich habe das Buch auch 2x gelesen...einmal vor dem Film und dann nochmals vor dem Film, kurz bevor er anlief. Mir gefiel die Darstellung ebenfalls sehr gut und kann mich deiner Meinung vollkommen anschließen.
    Liebe Grüße
    Martina

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