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Sonntag, 25. Oktober 2015

Spiegelsplitter

Autor: Ava Reed
Verlag: Books on Demand
Reihe: 1/2
Seiten: 344
Kapitel: 30
Ausführung: Taschenbuch
Preis: 12,99€
ISBN: 978-3551300447
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Der Klappentext:

Caitlin weiß nicht, was es bedeutet, sich in einem Spiegel zu sehen, denn sie erkennt nichts darin. Doch er zieht sie an, ruft sie zu sich, wo auch immer sie ist. Eines Tages steht sie dem geheimnisvollen Finn gegenüber, der eine Sehnsucht in ihr weckt, der sie nicht entkommen kann. Immer wieder begegnen sich die beiden, ohne zu wissen, was sie in Wirklichkeit verbindet. Bis Caitlins Erbe zu erwachen beginnt und sie erkennt, dass es mehr auf dieser Welt gibt, als sie ahnt ... Q
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Die Autorin:

Hinter dem Pseudonym Ava Reed versteckt sich die junge Sabrina, die seit 2009 in Frankfurt am Main wohnt und dort auch derzeit ihr Studium für Lehramt an Haupt- und Realschulen beendet. Ihre Freizeit verbringt sie damit, Bücher zu lesen, sie zu schreiben, Dinge zu fotografieren oder mit dem Zeichnen. Mehr Informationen
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Meine Meinung zum Auftakt dieser Dilogie:


Auf diesen Fantasy-Roman hatte ich wirklich schon sehr lange ein Auge geworfen, wirkten das Cover und der Klappentext doch geradezu einladend auf mich. Umso enttäuschter war ich dann, als mir das Buch auf den ersten 200 Seiten einfach immer wieder gemischte Gefühle eingebracht hat. Einerseits fand ich die Idee wirklich sehr interessant und frisch, jedoch war sie mir dann einen Tick zu fantasiereich und gewollt besonders. Seit Finn und Cats erster Begegnung ist plötzlich alles anders, alles so besonders, sie können sich nicht mehr vergessen, sie fühlen sich so stark voneinander angezogen. Die beiden fühlten sich plötzlich "außer Kontrolle" und tun Dinge, von denen sie wissen, dass sie es nicht sollten. Vor allem Cat hat mich da einige Male ziemlich aufgeregt. Die beiden schienen geradezu füreinander geschaffen, was ich nicht von Anfang an und sogar am Ende noch nicht richtig vertreten konnte. Rückblickend sind jedoch viele dieser Dinge verständlicher.

Die Welt, die die Autorin schafft, ist unheimlich fantasiereich und in jedem kleinen Winkel von Magie bestimmt, was leider auch zu einigen Verwirrungen meinerseits führte. So gut wie niemand in Cats Leben stellt sich als "normaler" Mensch heraus. Auch Finn ist da keine Ausnahme, jedoch möchte ich an dieser Stelle nicht spoilern. Immer wieder kamen neue Fähigkeiten von Finn ans Licht und man wusste nie, was noch kommen wird. Das wirkte auf mich, als wolle man ihn so unheimlich toll aufpuschen, obwohl er auf mich die erste Hälfte des Buches größtenteils wie ein Stalker wirkt.

Der Schreibstil der Autorin konnte mich leider anfangs auch nicht begeistern. Zum Ende hin konnte ich mich dann an ihn gewöhnen, sodass er mir nicht mehr negativ, jedoch auch nicht positiv aufgefallen ist. Jedes Kapitel in diesem Buch wurde einmal aus Caitlins und einmal aus Finns Sicht in der Ich- Perspektive aufgeschrieben, was manchmal zu Langeweile führte, denn sobald das Kapitel aus Cats Sicht beendet war (manchmal ziemlich spannend), setzte Finns Erzählung wieder am Anfang an (wo es noch langweilig war). Dadurch wurde mein Lesefluss immer wieder abrupt unterbrochen. Jedoch war dieser Perspektivenwechsel nicht immer sinnlos, denn in manchen Szenen konnte man die Beweggründe Finns erst besser verstehen, als man die ganze Situation aus seiner Sicht beschrieben vor sich hatte. Die meiste Zeit begründete er seine Handlungen jedoch mit "Ich muss das tun", was ja nicht gerade überzeugend klingt.

Erst als Mago, Cats neuer Klassenkamerad, auftrat, hatte ich das Gefühl, dass es richtig losgeht. Da wurde ich jedoch mal wieder enttäuscht, denn es gab trotzdem noch Hoch und Tiefs. Mago mochte ich eine ganze Weile bedeutend mehr als Finn, er wirkte einfach nicht wie ein Stalker und auch viel ausgeglichener und normaler.
Auch Cat, unsere Protagonistin, fand ich manchmal richtig toll, dann wieder richtig nervig. An manchen Stellen fing sie ziemlich grundlos an zu heulen oder benahm sich total bescheuert. Das störte mich vor allem am Ende des 13. Kapitels. Zum Ende hin fand ich sie dann ein Stückchen besser, auch wenn sie immer noch mehr oder weniger grundlos heulte und sich auch ziemlich egoistisch verhielt. Jedoch waren diese Handlungen doch sehr nachvollziehbar und verständlich, immerhin hätte das (fast) jeder andere Protagonist getan.

Fazit: Eine unheimlich (im wörtlichen Sinne) fantasiereiche Geschichte mit einem teilweise sehr nervigen Perspektivenwechsel, die jedoch zum Ende hin besonders mit einer Männerfreundschaft, einer verbindlichen Liebesbeziehung (nicht Cat und Finn) und einem fiesen Cliffhanger punkten konnte. Für mich ein totales Hin und Her zwischen "Toll!" und "Komm zum Ende!".


 Ein großes Dankeschön für dieses Rezensionsexemplar an die Autorin Ava Reed.

Liebe Grüße, eure Sophia

Sonntag, 18. Oktober 2015

Nachtsonne - Der Weg des Widerstands

Autor: Laura Newman
Verlag: Books on Demand
Reihe: 2/3
Seiten: 316
Kapitel: 23
Ausführung: Taschenbuch
Preis: 9,99€
ISBN: 978-3738627343
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Leseprobe
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Der Klappentext:

Nachdem sich Nova und ihre Freunde der Division angeschlossen haben, stehen sie erst am Anfang eines kräftezehrenden Kampfes gegen die Führung der HUBs. Während sie weiterhin einen Weg suchen, um den Menschen endlich die Wahrheit zu bringen, bekommt die Erde den Todeskampf der Sonne immer deutlicher zu spüren. Der Weg des Widerstands birgt viele Risiken und stellt den Mut unserer Flüchtlinge erneut auf eine harte Probe. Q
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Die Autorin:

Laura Newman wurde 1983 in Berlin geboren und schrieb bereits als Kind gerne bunte, spannende und fantasievolle Geschichten.
Im Laufe ihres Lebens beschäftigte sie sich mit Videoschnitt, Fotografie Mode- und Grafikdesign bis sie schließlich den Beruf des Mediengestalters erlernte und diese Tätigkeit etwa 10 Jahre lang ausübte.
2013 ließ sie ihre Leidenschaft zum Schreiben erneut aufleben und veröffentlichte ihren ersten Roman.


Meine Meinung zum zweiten Band der Nachtsonne - Trilogie:


Nach einer viel zu langen Zeit hatte ich nun endlich beschlossen, mir den zweiten Band der Nachtsonne - Trilogie vorzunehmen. Viel zu lange war sie deshalb, weil ich mich nur noch an sehr wenige Details des ersten Bandes erinnern konnte, wie ich während des Lesens immer wieder enttäuscht festgestellt habe. Ich weiß noch, wie ich in meiner Rezension zum ersten Band geschrieben haben, dass die Charaktere noch mehr Potential haben und leider gilt das Gleiche auch für den Nervenkitzel. Jedoch habe ich das Gefühl, dass sich daran nichts von Band eins zu Band zwei geändert hat.

Nova, unsere Protagonistin, war mir die meiste Zeit einfach einen Tick zu besonders: Sie ist die Einzige aus HUB 1, der nicht die Erinnerungen genommen wurden. Außerdem ist sie die Einzige mit diesem unheimlich besonderem Drift, der den anderen noch völlig unbekannt ist. Deshalb soll sie dann auch die Nachricht für die ganze Nation sprechen. Das war mir einfach einen Tick zu viel. Immerhin war Sawyer der Anführer der Division und hätte meiner Meinung nach die Nachricht überbringen sollen. Insgesamt hat Nova, auch wenn sie es versucht hat, doch recht wenig für ihre neue Gesellschaft getan, wurde aber trotzdem als sehr wertvoll betrachtet. Besser hat es mir erst so richtig gefallen, als sie sich im Training und auch in den Außeneinsätzen endlich einmal beweisen konnte. Andererseits konnte ich gegen Ende nicht verstehen, warum sie ihren Drift nicht einfach einsetzten konnte, um die Nachricht abzusenden, die sie unbedingt absenden müssen und, um das zu erreichen, sie alle ihr Leben geben würden.

Fast das ganze Buch über habe ich so gut wie keine Spannung verspürt. Die meisten Einsätze verliefen doch erstaunlich leicht und zwischenfallslos. Jedes Mal bricht Nova fast vor Sorge zusammen, dass irgendjemandem etwas passieren könnte, doch dann kommt nichts! Dabei wurde mir immer mehr klar, dass sich so am Ende hoffentlich ein großer Showdown bilden wird.

Im zweiten Band durfte man auch ein paar neue Charaktere kennenlernen. Jedoch haben die für mich auch nicht viel mehr Spannung mit reingebracht. Ich war mir ziemlich sicher, dass dieser eine Charakter nicht ganz koscher ist und eher oder später die Division verraten würde. Das Gefühl war einfach von seinem ersten Auftritt an da, was wahrscheinlich daran lag, dass alles so gut lief und deshalb meiner Meinung nach einfach noch irgendetwas passieren musste.
Ein paar Charaktere, wie Jo und Sawyer, kannte man jedoch bereits aus Band eins. Auch ein bereits bekannter Charakter, von dem ich nicht erwartet hatte, ihn wiederzusehen, tauchte auf, was für mich auf jeden Fall ein Pluspunkt war. Sawyer und Jakob, beide bereits bekannt, haben mir mal wieder richtig gut gefallen, jedoch ging meiner Meinung nach Jo ein bisschen unter und wirkte oft sehr passiv.
Leider mussten wir uns in diesem Buch auch von ein paar Charakteren verabschieden. Ich fand die Tode insofern gut, dass endlich mal etwas nicht ganz nach Plan gelaufen ist, denn bis kurz vor dem Ende des Buches ist wirklich immer alles glatt gegangen. Jedoch bedauere ich, welche Charaktere nun im finalen Band nicht mehr zu sehen sein werden, denn ich mochte besonders einenvon ihnen wirklich wahnsinnig gerne, worüber ich Laura Newman auch schon in Kenntnis gesetzt habe. Ich würde nämlich sogar sagen, er war mein Lieblingscharakter. Noch dazu kam, dass die erwähnten Tode nicht ganz am Ende des Buches kamen, sondern noch genug Zeit danach blieb, dass noch mehr Charaktere sterben könnten, was die Spannung endlich mal etwas voran trieb.

Zum Ende des Buches hin gab es noch eine ganze Menge neue Informationen, die dann schließlich auch zu einem harten, aber ziemlich gutem Cliffhanger führten.

Fazit: Dieses Buch erschien mir zwar wie eine Mischung aus Maze Runner 2 und Tribute von Panem 3.1, hat aber auch seinen ganz eigenen Charme. Mit seinen charmanten und abwechslungsreichen Charakteren und seinem durchaus spannendem letzten Viertel konnte es den den Großteil des Buches fehlenden Nervenkitzel beinahe wettmachen.

Ein herzliches Dankeschön für dieses Rezensionsexemplar an die Autorin Laura Newman und an Books on Demand.

Liebe Grüße, eure Sophia