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Sonntag, 1. Mai 2016

Die Verschworenen

Autor: Ursula Poznanski
Verlag: Loewe
Reihe: 2/3
Seiten: 464
Kapitel: 38
Ausführung: Hardcover
Preis: 18,95€
ISBN: 978-3-7855-7547-5
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Leseprobe
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Der Klappentext:

In der Stadt unter der Stadt finden Ria und ihre Freunde Zuflucht, doch bald zeigt sich, dass auch hier ein Überleben nicht garantiert ist. Während Aureljo seine Rückkehr in die Sphären vorbereitet, sucht Ria nach Jordans Chronik und findet Fragmente, die sie nicht zur Gänze deuten kann.

Als Lichtblick erweist sich in dieser Zeit, im wahrsten Sinn des Wortes, ihre Freundschaft zu Sandor, mit dem sie immer wieder kurze Ausflüge an die Oberfläche unternimmt und dessen Zuneigung ihr täglich mehr bedeutet.
Doch dann wird Sandor Clanfürst, und mit einem Schlag ist alles anders. Ria sieht sich gezwungen, entgegen ihrer ursprünglichen Absicht gemeinsam mit Aureljo in die Sphären zurückzugehen. Q
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Die Autorin:

Ursula Poznanski, geboren in Wien, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universität, bevor sie nach zehn Jahren die Hoffnung auf einen Abschluss begrub und sich als Medizinjournalistin dem Ernst des Lebens stellte. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie Kinderbücher zu schreiben. Ihr Jugendbuchdebüt Erebos erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen Deutschlands und schreibt zudem Thriller-Bestseller für Erwachsene. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien. Q
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Meine Meinung zum zweiten Band der Eleria - Trilogie:


Nachdem ich dieses Buch bereits im Februar 2015 gekauft habe und es mir dann im März auf der LBM von der Autorin signieren ließ, lag es leider noch über ein Jahr auf meinem SuB, bis mich der Loewe Verlag an einem sonnigen Sonntag auf die Idee brachte, dass man bei Sonnenschein dieses Buch richtig gut genießen kann. Also habe ich alle meine Bücher, die ich eigentlich gerade gelesen habe, zur Seite gelegt und den zweiten Band der Eleria - Trilogie begonnen.

Leider musste ich feststellen, dass fast zwei Jahre eine wirklich sehr lange Zeit sind und ich mich an die Charaktere und deren Situationen kaum noch erinnern konnte. Daher fiel es mir ziemlich schwer, wieder in das Geschehen hinein zu kommen. Doch schließlich hat sich der Kampf mehr als gelohnt.

Ria, unsere Protagonistin, habe ich am Anfang des Buches recht skeptisch betrachtet. Sie erschien mir zuerst ziemlich gefühlskalt und ihre Beziehung zu ihren Kameraden wirkte auf mich auch eher gezwungen als gewollt. Während ich mich jedoch fragte, was Sandor und Aureljo an ihr finden, ist sie dann auch für mich etwas zugänglicher gewurden und schließlich habe ich mit ihr mit geliebt und gelitten.

Auch wenn man bereits zu Beginn dieses Bandes geliebte (oder vielleicht auch nicht) Charaktere sterben sehen muss, konnte und wollte ich einfach nicht mehr mit Lesen aufhören. Die Geschehnisse sind alle äußerst spannend und interessant, sogar wenn Ria lediglich mit Sandor Zeichensprache lernt. Jedoch zieht sich über das ganze Buch dieser Schleier der Ahnungslosigkeit, an den ich mich auch im ersten Band noch erinnern kann. Immerhin herrscht noch immer eine Verschwörung, von denen die fünf Verratenen nichts ahnen. Und noch dazu nimmt diese Verschwörung ganz neue Ausmaße an, denn erneut stellen Geheimnisse, von denen Ria nichts weiß, ihr gerade erst irgendwie zurückgewonnes Leben außerhalb der Sphären völlig auf den Kopf. Es passieren so unheimlich viele Dinge, von denen man noch nicht einmal im entferntesten ahnen kann, was sie für eine Bedeutung haben.

Doch auch wenn man sich von einigen Charakteren (nicht nur durch den Tod) trennen muss, die ich bereits nach kurzer Zeit sehr vermisst habe, kommen neue Nebencharaktere hinzu. Zum Beispiel Albina hat es mir ziemlich angetan. Sie ist ein unheimlich cooler Charakter, der einfach sagt, was er denkt und davor keine Angst hat. Sie ist taff und intelligent und will den Menschen so gut es geht helfen, auch wenn sie nicht aus einer Sphäre kommen.

Natürlich darf ein unheimlich spannender und nervenaufreißender Showdown in diesem Buch nicht fehlen. Und den haben wir hier wirklich in A - Form! Denn an alle die glauben, die Verschwörung wird sich erst im dritten Band aufdecken: Da habt ihr euch geschnitten! Doch anstatt dass Ria uns an ihren Gedanken teilhaben lässt, werden wir als Leser noch eine ganze Weile in Unwissenheit gelassen, was mich geradezu panisch werden ließ. Und dann ging alles mit einem großen Bäm! hoch und ich bin einfach noch immer mega geschockt von dieser Offenbarung. Und jetzt liebe ich Ursula Poznanski einfach unheimlich für ihre Kreativität. Denn so etwas Krasses auf die Beine zu stellen und dann fast tausend Seiten lang zu verheimlichen ist einfach Wahnsinn!

Fazit: Ein unheimlich spannendes Buch das mit einem unglaublichen Showdown abschließt und auf Band 3 gespannt macht. Ich habe wirklich nur ganz kleine Mängel gefunden, die den Lesefluss jedoch nicht im geringsten behindert haben. Ein Lesegenuss von vorne bis hinten, der die Nerven bis zum Zerreißen spannt!

Liebe Grüße, eure Sophia

Sonntag, 6. Dezember 2015

RAUM 213 - Gefühlvolles Grauen

Autor: Amy Crossing
Verlag: Loewe
Reihe: 3/4
Seiten: 176

Kapitel: 18
Ausführung: Klappenbroschur
Preis: 7,95€
ISBN: 978-
3-7855-7873-5
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Der Klappentext:

Die Eerie High sieht auf den ersten Blick aus wie eine normale Schule, doch ein Zimmer ist das manifestierte Böse: Raum 213. Jeder, der diesen Raum betreten hat, musste die Hölle durchleben – oder hat es nicht überlebt!

Lily ist glücklich, sie versteht sich super mit ihrer besten Freundin Ava und ist frisch verliebt in den süßen Travis. Dann taucht Kendra auf der Bildfläche auf. Sie freundet sich mit Ava an, flirtet unverhohlen mit Travis und drängt Lily zunehmend aus ihrem eigenen Leben. Oder ist Lily einfach nur eifersüchtig? Als sie eines Morgens Kendra in den Raum 213 gehen sieht, könnte das ihre Chance sein … Sie müsste nur die Tür zum verfluchten Raum schließen und wäre Kendra für immer los. Q
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Die Autorin:

Amy Crossing hat ihre Jugend in Maryland verbracht. Mit 17 Jahren zog ihre Familie überraschend nach England, über die Gründe für den Umzug bewahrt die Autorin bis heute Stillschweigen. Heute lebt sie mit ihrer Familie zurückgezogen von der Öffentlichkeit in der Nähe von New York. Q
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Meine Meinung zum dritten Band der RAUM 213 - Reihe:


Nachdem mir Band 1 richtig gut und Band 2 leider nur noch mittelmäßig gefallen hat, wollte ich natürlich auch so schnell wie möglich den dritten Band lesen. Leider gab es den vierten noch nicht in der Bibliothek, ansonsten hätte ich mir diesen ebenfalls ausgeliehen.

Das Erste, was mir an diesem Folgeband positiv aufgefallen ist, sind die Charaktere aus Band eins und zwei. Zumindest wurden Ethan (siehe Band 1) und die Party von Madison und ihren "Freunden" (siehe Band 2) erwähnt. Außerdem kamen Madison und Heather in zwei Szenen vor und sprachen sogar mit unserer Protagonistin Lily. Auch Ian, ebenfalls bekannt aus Band 2, bekam einen kleinen Auftritt, worüber ich mich komischerweise ebenfalls gefreut habe. Jedoch frage ich mich immer noch, wer die im Bezug zu RAUM 213 erwähnte Melissa (Seite 11) ist.

Dieses Buch hatte es genau wie der erste Band einfach total in sich. Auch wenn dieses Band nicht durch Grusel einem Thriller ähnelt, sondern eher durch den starken Identitätsverlust, den Lily nach und nach ertragen muss. Ich hatte wirklich sehr oft beim Lesen dieses Buches Tränen in den Augen, weil das ganze Geschehen einfach so irreal und doch gleichzeitig so plausibel und authentisch wirkt. Es ist sau hart, wenn dir plötzlich keiner deiner Freunde mehr glaubt und du immer weiter aus deinem eigenen Leben verdrängt wirst. Andererseits verstehe ich, dass es ebenfalls unglaublich hart ist, Lily in diesen Momenten zu glauben, wenn doch alles dagegen spricht.

Kendra ist ein ganz besonderer "Bösewicht" und gleichzeitig doch wie viele andere. Um nicht zu viel zu spoilern, möchte ich nur sagen, dass mir recht schnell klar wurde, warum Kendra es gerade auf Lily abgesehen hatte. Immerhin wurde einem das Ganze geradezu unter die Nase gerieben.
Ein weiterer doch sehr wichtiger Charakter war Travis (toller Name!), Lilys Freund, der sich jedoch auch einige Male, so süß er auch ist, völlig daneben benimmt.

Der große Showdown findet wieder einmal, wie wir es bereits aus Band 1 kennen, in der Eerie High statt, was ich jedoch passender fand als in Band 2, immerhin wurde die Buchreihe ja nicht umsonst nach diesem einen Raum in dieser einen Schule benannt.

Fazit: Dieses Buch kann den Leser auf eine ganz andere Art von Thriller aufmerksam machen. Dieses Mal geht es nicht um körperliche Drohungen oder die Gefahr zu sterben, auch wenn es später doch imer mehr dazu kommt, sondern um die Angst, seine eigene Identität zu verlieren, was in meinen Augen teilweise härter ist. Denn Lily darf dabei zusehen, wie ihr Leben weitergeht, nur eben ohne sie. Auch wenn schnell klar war, warum Kendra hinter Lily her war, verlor das Buch doch nicht an Spannung. Fast so gut wie der erste Band, jedoch konnte man hier leider nicht von "Spannung bis zur allerletzten Seite" sprechen, was ich im ersten Band so wahnsinnig geliebt habe.

Liebe Grüße, eure Sophia

Sonntag, 29. November 2015

RAUM 213 - Arglose Angst

Autor: Amy Crossing
Verlag: Loewe
Reihe: 2/4
Seiten: 176

Kapitel: 20
Ausführung: Klappenbroschur
Preis: 7,95€
ISBN: 978-
3-7855-7872-8
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Der Klappentext:

Die Eerie High sieht auf den ersten Blick aus wie eine normale Schule, doch ein Zimmer ist das personifizierte Böse: Raum 213. Jeder, der diesen Raum betreten hat, musste die Hölle durchleben – oder hat es nicht überlebt!

Madison kann ihr Glück kaum fassen: Sie ist auf eine exklusive Party eingeladen, auf der auch ihr großer Schwarm Elijah sein wird! Aber die Party findet in Raum 213 statt – und jeder weiß, dass in diesem Raum unheimliche und lebensgefährliche Dinge passieren können. Madison geht das Risiko ein und rutscht schnell von der Party ihres Lebens in einen unfassbaren Albtraum. Q
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Die Autorin:

Amy Crossing hat ihre Jugend in Maryland verbracht. Mit 17 Jahren zog ihre Familie überraschend nach England, über die Gründe für den Umzug bewahrt die Autorin bis heute Stillschweigen. Heute lebt sie mit ihrer Familie zurückgezogen von der Öffentlichkeit in der Nähe von New York. Q
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Meine Meinung zum zweiten Band der RAUM 213 - Reihe:


Nachdem mir der erste Band der RAUM 213 - Reihe Harmlose Hölle (klick zu meiner Rezension) so wahnsinnig gut gefallen hat, ließ ich den zweiten natürlich nicht lange warten. Vom Cover her ist dieser Folgeband genau so schön und schlicht gestaltet wie das Reihendebüt, konnte mich jedoch mit seinem Inhalt nicht ganz so gut überzeugen.

Um einmal nicht mit der Protagonistin zu beginnen, fange ich einmal mit meinem Lieblingscharakter Pete an. Pete ist Madisons Bruder, also der Bruder unserer Protagonistin, und war so ein richtig süßer großer Bruder. Wie man ja in meiner Rezension zum ersten Band bereits lesen konnte, habe ich wirklich ein Faible für Brüder, vor allem für große Brüder. Also fiel Pete wieder mal total in mein Schema, auch wenn Madison sich ihm gegenüber ohne Grund total kindisch und gemein verhielt.

In diesem Buch ging es sehr schnell zur Sache, wie man es ja vielleicht bereits aus dem ersten Band kennt. Bereits in den ersten Kapiteln wird es richtig gruselig, jedoch ließ der Gruselfaktor meiner Meinung stark ab, nachdem Madison und die anderen dann schließlich in RAUM 213 waren. Ab dann gab es einfach viel zu viel Drama, oder soll ich besser sagen Trara. Madison und alle anderen scheinen total verrückt zu werden, was bei dem, was passiert, nicht wirlich überraschend ist. Obwohl, warte mal, so wirklich passieren tut ja gar nichts. Eigentlich pushen sie sich ja nur die ganze Zeit gegenseitig auf und brechen in Panik aus.

Die Charakter wirken alle doch recht einfach: eine Oberzicke, deren Kameradin, eine unschuldige Protagonistin und ihre beste Freundin, ein unheimlich toller Traumtyp, der sich natürlich für die Protagonistin interessiert. Nur einer fiel irgendwie raus: Ian. Er war wirklich ziemlich ekelig und machte sich an alle Mädchen in seiner Umgebung ran. So viel er als allererstes in meinen Verdacht, die Party veranstaltet zu haben. Denn am Ende mancher Kapitel wurde in Kursivschrift die Ansicht des "Bösen" niedergeschrieben. Jedoch wäre es auch etwas zu offentsichtlich, wenn es wirklich Ian wäre.

Am Ende fragte man sich vor allem, was dass alles für einen Sinn ergeben hat. So viele Fragen bleiben unbeantwortet. Trotzdem darf man dem Buch nicht nur schlecht zureden. Ich mochte Pete, Madisons Bruder, und es gab auch einige gruselige Szenen zu Beginn der Geschichte. Mit dem ersten Band konnte es an Hintergrund und Spannung jedoch einfach nicht mithalten.

Fazit: Dieses Buch hat auf jeden Fall am Anfang ein paar wirklich spannende und auch sehr gruselige Szenen, die jedoch schnell rationiert werden und schließlich kaum noch vorkommen. Der zweite Band ist nicht so krass wie der erste, dafür jedoch verstörender. Leider muss ich sagen, dass mir teilweise der Sinn und auch der Hintergrund fehlte. Während Band eins mit Spannung bis zum letzten Satz punkten konnte, war hier sehr schnell die Luft raus.


Liebe Grüße, eure Sophia

Sonntag, 22. November 2015

RAUM 213 - Harmlose Hölle

Autor: Amy Crossing
Verlag: Loewe
Reihe: 1/4
Seiten: 176

Kapitel: 26
Ausführung: Klappenbroschur
Preis: 7,95€
ISBN: 978-
3-7855-7871-1

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Der Klappentext:

Die Eerie High sieht auf den ersten Blick aus wie eine normale Schule, doch ein Zimmer ist das personifizierte Böse: Raum 213. Jeder, der diesen Raum betreten hat, musste die Hölle durchleben – oder hat es nicht überlebt!
Für Liv scheint es gerade nicht schlimmer kommen zu können: Ihr Freund hat auf einer Party eine Andere geküsst – vor ihren Augen! – und sie wird von dem unheimlichen Ethan verfolgt. Er bedroht sie, macht komische Andeutungen. Liv ist eingeschüchtert, nimmt die Drohungen jedoch erst nicht ernst. Bis sie ein Mädchen in ihrem Garten findet – Ethans Ex-Freundin, ermordet! Q
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Die Autorin:


Amy Crossing hat ihre Jugend in Maryland verbracht. Mit 17 Jahren zog ihre Familie überraschend nach England, über die Gründe für den Umzug bewahrt die Autorin bis heute Stillschweigen. Heute lebt sie mit ihrer Familie zurückgezogen von der Öffentlichkeit in der Nähe von New York. Q
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Meine Meinung zum ersten Band der Raum 213 - Reihe:


Auf diese Buchreihe bin ich dank meines Schülerpraktikums in der Stadtbibliothek Grimma aufmerksam geworden. Als ich mich dem Medienbestand der Jugendabteilung näherte, fielen mir die ersten drei Bände der Raum 213 - Reihe gleich in den Blick. Äußerlich sind sie schlicht aber schön gestaltet und erscheinen mir für Thriller recht passend.

Die Geschichte begann bereits krass und unheimlich packend. Das erste Kapitel konnte mich total fesseln, denn Ethan wirkte so gefährlich, andererseits tat er nichts Schlimmes. Auch wenn ihn das nur noch gruseliger wirken ließ.

Mit am spannensten fand ich die Flashbacks. Diese spielten zwei Jahre zuvor in Raum 213, wo ein Junge eingesperrt wurde. Wie man nach wenigen Kapiteln bereits erfährt, war dieser Junge Ethan, der daraufhin fast zwei Jahre in einer psychischen Klinik verbrachte. Was genau damals in diesem Höllenklassenzimmer passierte, wird erst im Laufe des Buches in mehreren Flashbacks bekannt.

Neben unserer Protagonistin Liv, die sich verfolgt fühlt und dadurch scheinbar langsam verrückt wird, hat einen wunderschönen Namen und mir an sich auch gut gefallen. Da man sie wirklich nur in dieser psychomäßigen Zeit kennenlernt, kam ich ihr leider nicht besonders nah, jedoch bewunderte ich sie trotzdem für ihre Stärke und ihren Mut und konnte wirklich sehr mit ihr mitfiebern.
Aber auch eigentlich alle Nebencharaktere waren unheimlich sympathisch. Von Jessie, Livs Bruder, über ihren (Ex-)Freund Daniel bis zu ihren beiden besten Freunden Toby und Mai. Alle versuchten sie so gut wie möglich zu unterstützen, auch wenn sie schon bald selber in Verdacht gerieten. Am besten hat mir wirklich Jessie gefallen. Ich habe einfach eine Schwäche für Geschwister, besonders für große Brüder, die ihre Schwestern beschützen wollen. Und da fiel Jessie nun mal total ins Schema.

Während des Lesens stellen sich wirklich einige Fragen, aber ich denke, dass macht ja einen Thriller aus. Wo ist Ethan die ganze Zeit? Wer ist der Bro? Was hat Daniel mit dem Ganzen zu tun? So viele Fragen, doch am Ende werden sie alle in einer großen, überraschenden Wendung beantwortet.

Fazit: Auch wenn ich leicht daran zweifle, dass ein einziger Mensch so viele andere manipulieren kann, war dieses Buch unheimlich packend und spannend bis zur allerletzten Seite. Dieses Buch hat mich ganz schön außer Atem kommen lassen und wird mich noch eine Weile bedchäftigen.

Liebe Grüße, eure Sophia

Dienstag, 22. Juli 2014

Erebos

Autor: Ursula Poznanski
Verlag: Loewe
Seiten: 484
Ausführung: Hardcover (nicht mehr erhältlich)
Preis: 7,99€
ISBN: 9783785577882

Was passiert?

In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht – Erebos. Wer es startet, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Regeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und wer gegen die Regeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus.
Erebos lässt Fiktion und Wirklichkeit auf irritierende Weise verschwimmen: Die Aufgaben, die das Spiel stellt, müssen in der realen Welt ausgeführt werden.
Auch Nick wird süchtig nach Erebos – bis es ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen … Was wird er jetzt tun? Würde er das wirklich tun, nur um weiter in Erebos leben zu können?


Wer ist eigentlich Ursula Poznanski?

Ursula Poznanski, geboren in Wien, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universität, bevor sie nach zehn Jahren die Hoffnung auf einen Abschluss begrub und sich als Medizinjournalistin dem Ernst des Lebens stellte. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie Kinderbücher zu schreiben. Ihr Jugendbuchdebüt Erebos erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen Deutschlands und schreibt zudem Thriller-Bestseller im Erwachsenenbuch. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.
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Wie hat mir dieses Buch gefallen?


Das Cover passt wirklich gut zum Inhalt des Buches: Es beobachtet dich.
Ein Computerspiel, das dich zu kennen scheint, deine Gedanken liest und weiß, was du tust oder nicht tust. Diese Vorstellung alleine macht dieses Buch schon von Anfang an sehr spannend. Obwohl ich sagen muss, dass das erste Kapitel sehr schwach war. Ich hätte mir einen besseren Einstieg erhofft. Interessant wurde es für mich erst, als Nick das Spiel startete. Dann ging das Buch erst richtig los. Alles war so spannend und unvorhersehbar, wie ich es noch nie erlebt habe. Das ist aber, glaube ich, ganz typisch für Ursula Poznanski. Da ich auch schon "Die Verratenen" gelesen habe, kann ich das jetzt glaube ich einfach so sagen :)

Nick war ein toller Protagonist, ich habe es genossen in seinen Gedanken abzutauchen, vor allem, als er dann selber bessen von Erebos war. Aber auch als er gegen das Spiel ankämpfte, lohnte es sich, das Buch durch seine Sicht zu lesen, denn es passierte vieles, was in seinem Kopf ein ganz schönes Chaos auslöste. Andererseits musste man in seinem Kopf stecken, um langsam mitzubekommen, was es eigentlich mit diesem Spiel auf sich hat.
Emily war mir auch sehr sympathisch, sie war eigentlich die Einzige, die das Spiel von Anfang an verabscheute und es trotzdem später spielte, um dem Mysterium auf die Schliche zu gehen.
Nick und Emily zusammen war dann nochmal etwas ganz Neues. Nick steht ja schon am Anfang des Buches auf Emily. Was sie fühlt ist unklar, doch man kann schließen, dass sie auch ihn etwas mochte, denn sie ging bei ihren Gesprächen sehr locker mit ihm um. Später verliebten die beiden sich ja stärker ineinander, aber dagegen hatte Erebos etwas, so dass das nicht immer so leicht war. Die beiden waren meiner Meinung nach ein typisches Teenager-Pärchen, nicht allzu große Gefühle (die wirken ja meist auch sehr unrealistisch), jedoch gefiehl es beiden, Zeit mit einander zu verbringen. 

Ich würde dieses Buch ganz klar als Jugend - Thriller zählen. Es ist durchweg spannend und man kann nur hoffen, dass Nick und Emily das Buch überleben. Trotzdem war es an manchen Stellen sehr thrillermäßig, denn das Spiel wusste einfach immer, was passiert war. Ursula Poznanski hat es geschafft immer wieder etwas Neues reinzubringen, so dass man immer wieder von Null anfangen musste, zu grübeln und sich eine Lösung zurechtzulegen.

Fazit: Spannend hoch drei. Ich liebe dieses Buch! Es hatte alles, was ein Buch braucht, und noch mehr. Es ist auf jeden Fallmein Lieblingsbuch in dem Genre "Jugend-Thriller". Schade, dass es keine Fortsetzung gibt. Jedoch freue ich mich auf Saeculum und den zweiten und dritten Teil der Eleria-Reihe. Mal wieder ganz tolle Arbeit, Ursula Poznanski!

Liebe Grüße, eure Sophia

Die Verratenen

Autor: Ursula Poznanski
Verlag: Loewe
Seiten: 464
Kapitel: 33
Ausführung: Taschenbuch
Preis: 9,95€
ISBN: 9783785579206

Was passiert in "Die Verratenen"?

Eleria, auch Ria genannt, besucht eine Akademie für jugendliche Sphärenbewohner. Derzeit befindet sie sich auf der Bestenliste mit ganz vorne. Sie ist die siebtbeste der gesamten Akademie und somit ist ihr eine Führungsposition in den Sphären so gut wie sicher. Das System beschützt und versorgt sie - eigentliche könnte es ihr einfach nicht besser gehen.
Doch als sie zufällig ein Gespräch zwischen zwei Mentoren ihrer Schule und einer ihr unbekannten Stimme belauscht, ändert sich ihr ganzes Leben auf einen Schlag. Die unbekannte Stimme erklärt, es gäbe an der Akademie eine Verschwörung unter Schülern - und Ria sei beteiligt. Das Urteil für die Verschwörer: der Tod.

Was, wenn deine ganze Welt in Trümmern liegt? Wenn du niemanden mehr vertrauen kannst? Wohin gehst du? Was tust du? Wie lange wirst du überhaupt noch leben?


Wer ist denn eigentlich Ursula Poznanski?

Ursula Poznanski, geboren in Wien, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universität, bevor sie nach zehn Jahren die Hoffnung auf einen Abschluss begrub und sich als Medizinjournalistin dem Ernst des Lebens stellte. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie Kinderbücher zu schreiben. Ihr Jugendbuchdebüt Erebos erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen Deutschlands und schreibt zudem Thriller-Bestseller im Erwachsenenbuch. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.
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Meine Meinung über "Die Verratenen":

Das Cover finde ich außergewöhnlich und trotzdem sehr schön, außerdem sieht es toll aus, wenn es neben den Folgebänden (Band 2: Die Verschworenen; Band 3: Die Vernichteten) steht.

Die Art, wie Ursula Poznanski diese Buch geschrieben hat, fand ich richtig beeindruckend, immer spannend (manchmal mehr und manchmal weniger) und immer so, dass jeden Moment etwas passieren könnte, was der Geschichte einen ganz neuen Weg gibt. Das hat sie auch sehr oft bewiesen.
Erzählt wird aus der Sicht von Eleria.

Ria ist für mich eine sehr beeindruckende Persönlichkeit. Sie ist so begabt, mutig und stark, wie man es sich von einer guten Protagonistin wünscht. Ihre besondere Gabe ist, so zu reden, dass sie ihren Gegenüber damit beeinflussen kann. Ihre andere Gabe ist, in den Gesichter anderer deren Gefühle lesen zu können, unter anderen auch, ob sie lügen oder die Wahrheit sagen.
Am meisten liegt ihr aber an ihrem Freund Aureljo.
Aureljo ist die Nummer 1 in der Akademie und hätte somit, wie Ria immer wieder andeutete, eine Chance auf die Porition des Präsidenten. Er steht ebenfalls auf der Liste der Verschwörer. Seine wahrscheinlich größte Gabe ist die, dass er ein Anführer ist. Das kommt in diesem Buch sehr oft zur Geltung, denn die "Verschwörer" sind sich außerhalb der Spären, als sie geflohen waren, meist nicht einig, dann muss Aureljo einspringen und Frieden schaffen :)
Ein weiterer "Verschwörer" ist Tycho. Er ist eines der wenigen Kinder, die von den Prims (die Menschen, die außerhalb der Sphären leben) vor einer der Sphären ausgesetzt wurde, damit er überlebt, denn außerhalb der Sphären ist es sehr kalt und man hat als Kind so gut wie keine Überlebenschancen, außer man lebt bei einem Clan, der genügend Nahrung hat. Er wurde außerhalb der Sphären geboren und innerhalb einer aufgezogen. Trotzdem besitzt er eine sehr hohe Intelligenz, die sonst nur den künstlich gezeugten Kindern, wie Ria, Aureljo und Fleming (,...) zugesprochen wird. Seine Gabe ist, dass er sich besonders gut mit Technik auskennt und aus so gut wie allem etwas bauen kann, von was man einen Nutzen tragen kann. Er war in diesem Buch meine Lieblingsfigur.
Dann gibt es noch Fleming, ein sehr begnadigter Arzt. Er hätte in der Zukunft ein Med-Center (sowas wie ein Krankenhaus) leiten können. Er ist der Gruppe mit am nützlichsten, denn er kann die Verletzten unter ihnen verarzten.
Ein anderer "Verschwörer" ist noch Dantorian, er ist sehr künstlerisch begabt und kann viele Instrumente spielen.
Die letzte der sechs "Verschwörer" ist Tomma, sie scheint zuerst wie das schwächte Glied im Team, jedoch lernt sie sich sehr schnell in dem Clan, von dem die Gruppe gefangen genommen wird, anzupassen. Sie hat besondere Fahigkeiten in der Pflanzenkunde.

Alle Charaktere sind sehr unterschiedlich und doch lernen sie, miteinander zu funkionieren, denn würde nur einer von ihnen fehlen, würde ihr Überleben a seidenen Faden hängen, wenn es das nicht schon tut. Es ist wirklich eine ganz große Kunst, so viele Individuen zu kontrollieren und sie in einem Buch nicht irgendwie nur zweidimensional wirken zu lassen.

Die Story ist immer wieder für eine Überraschung gut, wie ich schon oben einmal geschrieben habe.
Man kann nie wissen, was als Nächstes passiert und wie lange die "Verschwörer" noch leben werden, denn sie werden von allen Seiten gefährdet. Das macht das Buch sehr, sehr spannend.
Je weiter das Buch fortschritt, umso mehr mochte ich es. Das Ende war mit das Beste am Buch, obwohl man durch es noch mal einen kleinen Schock erlitt.

Fazit: Ein Buch zum Mitfiebern. Man kann nie wissen, was als Nächstes passiert. Die Spannung steigt mit jeder Seite weiter, bis ganz zum Ende. Ich freue mich wahnsinnig auf die Folgebände.


Liebe Grüße, eure Sophia

Dienstag, 28. Januar 2014

Ohne mich kannst du nicht leben!

Autor: Heike Schwandt
Verlag: Loewe
Seiten: 272
Kapitel: 47
Ausführung: Taschenbuch
Preis: 7,95€
ISBN: 978-3-7855-7574-1

Was steht im Klappentext?

Ohne mich ist dein Leben sinnlos! Du gehörst mir ...Anfangs fand Luisa die anonymen Liebesbriefe süß. Doch inzwischen ist klar, dass der Absender psychisch gestört und gefährlich ist. Mit jeder neuen Nachricht wächst das Gefühl der Bedrohung. Auf Schritt und Tritt fühlt sich Luisa verfolgt.
Zudem wird in der Nähe eine junge Frau gefunden, vergewaltigt und brutal ermordet – und sie sieht Luisa zum Verwechseln ähnlich. Die Polizei geht von einem Serientäter aus, und Luisa scheint die Nächste auf der Liste des Killers zu sein.
Noch ahnt sie nicht, wie nah ihr der Mörder wirklich ist.

Was solltet ihr über den/die Autor/in wissen?

Heike Schwandt wurde 1961 in Hanau geboren und lebt mit ihrem Mann Björn, ihrer Tochter Leonie und vier Katzen in dem romantischen Ort Thurnau in Oberfranken. Sie arbeitete als Geoökologin und ist Journalistin. Schon in ihrer Jugend schrieb sie in ihrer Freizeit Kurzgeschichten. Sie verfasst Texte für Kinder und Erwachsene – mit Vorliebe Krimigeschichten – sowie Theaterstücke.


Wie ist meine Meinung?

Auf Empfehlung einer guten Freundin, kaufte ich dieses Buch und fing gleich an zu lesen, sobald ich einen ruhigen Platz gefunden hatte. Der Thriller war packend, von der ersten Seite bis zur letzten. Ich war so sehr gefesselt von dem Buch, dass ich es einfach nicht mehr weglegen konnte. Und wenige Stunden später war es dann auch schon vorbei. Aber die meiste Zeit habe ich einfach nur gezittert. Ich habe mit Luisa mitgefühlt, wie mit fast keiner anderen Protagonistin.

Wie sind die Charaktere?

Luisa ist ein tolles Mädchen, jedoch viel es mir einmal ziemlich schwer, ihre Vorgehensweise nachvollziehen zu können. Es ist zwar nicht immer so, dass die Protagonisten intelligent sind, jedoch fand ich manchmal, dass Luisa Zusammenhänge nicht erkannte. Außerdem fand ich es unwirklich, dass Luisa, nachdem ein Mann versucht hat, sie zu vergewaltigen, mit einem jungen Mann, der ihr bekannt ist, den sie aber nicht so wirklich vertraut, in ein Haus geht, in dem niemand sonst ist. Das fand ich wirklich nicht realistisch. Immerhin ist man in so einer Situation doch geschockt und ich kann mir vorstellen, dass man in diesem Moment Angst vor jeder kleinen Berührung hat, so wie es bei Luisa ja war. Aber dann war das auf einmal weg ...

Wie war der Schreibstil?

Die kurzen Kapitel und die schnellen, unerwarteten Wendungen machten das Buch gut lesbar und nicht langwierig. Ich fand es unheimlich toll, auch einen Einblick in die Gedanken des "Stalkers" zu bekommen, den man durch die kurzen Kapitel und Briefe im Buch bekam. Auch war es immer schön, wenn man sich Gedanken macht, wie es weiter gehen könnte, und dann enttäuscht wird, da etwas Neues passiert, was in das Ganze nicht wirklich rein passt. Das lässt den Leser immer mehr grübeln, was auf jeden Fall ein Plus ist. 


Fazit:

Extrem fesselnde Geschichte! Einmal angefangen, kann man dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Spannend, ergreifend, hochexplosiv!

Schreibstil: 1
Handlung: 2
Charaktere: 1
Vergnügen/Spannung: 1
Preis zur Leistung: 1


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Gelesen: Sophia
Geschrieben: Sophia