Posts mit dem Label Buch - Serie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Buch - Serie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 3. Mai 2017

[Buch - Serie] Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher


Erstes, deutsches Cover
Hallo, liebe Leser!

Ich bin mir sicher, von dieser Serie/diesem Buch habt ihr alle schon einmal gehört. Daher möchte ich den Inhalt nur noch einmal ganz kurz zusammenfassen: Als Clay eines Nachmittags nach Hause kommt, findet er ein an ihn adressiertes Paket, indem sich Kassetten befinden. Sie alle, wie er auf der ersten herausfindet, wurden von Hannah Baker aufgenommen, dem Mädchen, dass sich vor wenigen Wochen selbst umgebracht hat. Was sie zu sagen hat? Die 13 Gründe, warum sie diese Entscheidung getroffen hat. Und jeder, der sie zu hören bekommt, ist einer von ihnen. Clay ebenso.

Am 31. März erschien die komplette Serie, alle 13 Folgen, auf Netflix. Eine Folge für jede Kassette, die Hannah Baker hinterlassen hat. Wir hören und erleben sie durch Clay Jensens Augen und ich kann bereits jetzt sagen, dass die Serie eine unglaublich gute Umsetzung der Buchvorlage von Jay Asher ist. Das Buch habe ich im Februar in Form eines Reading withs gelesen und hier könnt ihr meine Rezension dazu finden.

Samstag, 17. Dezember 2016

[Buch - Serien] Elfensteine/ The Shannara Chronicles



Die Shannara Chroniken - Elfensteine

von Terry Brooks


Der Ellcrys, der heilige Baum der Elfen, stirbt. Mit ihm vergeht auch der Bann, der die Dämonen aus der Welt der Sterblichen fernhält, und die ersten dieser Bestien haben die magische Grenze bereits überwunden. Amberle Elessedil, die Tochter des Königs der Elfen, ist die einzige, die einen neuen Ellcrys pflanzen kann. Um das letzte Samenkorn des Ellcrys zum Leben zu erwecken, begibt sie sich auf gefährliche Reise zum Wildewald. Denn die Dämonen wissen von ihrer Aufgabe und sie werden alles tun, um sie aufzuhalten. Zum Glück steht ihr der junge Heiler Wil zur Seite – und mit ihm die Elfensteine von Shannara. Q




----------------------------------------------------------------------------

Zu aller erst muss ich klarstellen, dass ich zuerst die Serie gesehen habe und mir dann das Buch zugelegt habe. Es hat auch eine ganze Weile gedauert, bis ich diese 736 Seiten bewältigt hatte, aber schlussendlich hat mir das Buch genauso gut gefallen wie die Serie, wenn sie auch ganz unterschiedlich gestaltet und aufgebaut sind.

Meine detaillierte Meinung zu dem Buch findet ihr hier.


Meine Meinung zur Verfilmung


Bereits auf den ersten hundert Seiten des Buches oder auch der ersten Folge der Serie kann man sehr grobe Unterschiede feststellen. Während sich das Buch in dieser Phase erst einmal ausgiebig mit dem Ellcrys und den Erwählten, sowie Andor und Allanon beschäftigt, geht es in der Verfilmung sehr um Amberle, die in der Vorlage erst ab Seite 200 ungefahr auftaucht. Die Serie setzt, wie man nach einer Weile merkt, vor dem Buch an, was die Geschichte betrifft, wenn auch etwas verschoben. Man erfährt, wie Amberle zur Erwählten wird und schließlich davon läuft, weil der Ellcrys ihr Angst macht, während diese Thematik im Buch nur kurz in einem Gespräch aufgegriffen wird. Amberle befindet sich zu Beginn des Buches nämlich bereits nicht mehr in Arborlon. Aber ich möchte mich ja nicht allzu sehr in die Geschichte selber vertiefen, da ich euch ja nicht spoilern möchte.

Ein weiterer sehr krasser Unterschied sind einige Charaktere, die im Buch gar nicht auftauchen, in der Serie jedoch eine wichtige Rolle erfüllen. So zum Beispiel Bandon oder Diana, wobei ich jedoch glaube, dass sie die Letztgenannte aus einem männlichen Charakter aus dem Buch abgewandelt haben, der eine ähnliche Position innehat und meiner Meinung nach Andor ebenso nah steht wie Diana in der Serie.

Was mich ebenfalls leicht irritiert hat, sind die Namen einiger Charaktere, die für die Serie abgeändert wurden. Fragt mich nicht, warum. So wurde aus Andor plötzlich Ander, aus Lauren Lorin und aus Cephelo der völlig identische Cephalo. Aber wie gesagt, was genau das bringen soll oder was damit beabsichtigt wurde, weiß ich nicht. Auch die Charaktere einiger Charaktere haben sich leicht verändert. Der schüchterne und unsichere Königssohn Andor wird in der Serie plötzlich zu einem Partyhasen und lockerem Ander. Eretria wirkt auf mich in der Verfilmung auch um einiges stärker und selbstsicher, ebenso Amberle. Während Terry Brooks also eher darauf setzte, dass sich seine Charaktere im Laufe der Geschichte entwickeln, haben die Serienschaffer sie von vornherein stark und heldenhaft gemacht, naja, mit Ausnahme von Wil...

Insgesamt hatte ich auch das Gefühl, dass manche Charaktere in der Serie viel mehr Aufmerksamkeit bekommen und man selbstverständlich versucht, so viele Romanzen wie möglich mit einzubauen. Während zum Beispiel Lauren im Buch nur wenige Kapitel mitspielt, zwar durchaus wichtig, aber nicht gerade bedeutend ist, spielt er in der Serie Amberles Freund und hat meiner Meinung nach viel mehr Szenen. Auch die Beziehung zwischen Amberle, Wil und Eretria wurde in der Verfilmung teilweise sehr herzzerreißend und packend dargestellt, wogegen ich wirklich nichts habe, aber in der Vorlage wichtete sie nicht so viel. Es gab keine Eifersucht oder Intrigen, sondern einfach nur die Gefühle, die man sich nicht traut zu offenbaren. Dennoch hat mich diese Dreiecksbeziehung auch im Buch mehrfach zu Tränen geführt.

Ich könnte noch so einige Unterschiede zwischen der Serie und der Buchvorlage aufzählen, jedoch würde ich damit wohl viel zu viel in diese wunderbare Geschichte eintauchen. Was ich aber noch sagen möchte, ist, dass ich nach der Serie beim Lesen des Buches mehrmals überrascht war, da Charaktere, die ich als bald-tot kannte, plötzlich bis zum Ende durchhielten. Auch möchte ich erwähnen, dass die Schlachten, die die Elfen gegen die Dämonen führen im Buch wirklich episch sind und mich oft an Herr der Ringe erinnerten, während sie in der Serie irgendwie untergehen.



Fazit:


Ich frage mich wirklich, warum genau die Drehbuchautoren diese vielen kleinen Änderungen vorgenommen haben, die meiner Meinung nach nichts wirklich bewirken. Aber vielleicht hatten die Erschaffer der Serie da einen ganz bestimmten Plan. Aber trotz der vielen Änderungen erzählt die Serie dennoch die gleiche Geschichte wie das Buch und konnte mich ebenso begeistern und mitreißen.
Ich freue mich bereits wahnsinnig auf Band 3 und Staffel 2, die hoffentlich beide im nächsten Jahr folgen werden.

Liebe Grüße, eure Sophia

Dienstag, 19. April 2016

[Buch - Serie] Shadowhunters

Hallo, liebe Leser!

Heute habe ich mal wieder einen Buch - Serie - Vergleich für euch. Am vorletzten Wochenende haben Antonia und ich gemeinsam die erste Staffel dieser noch recht neuen Serie geradezu gesuchtet. Selbstverständlich möchte ich euch meine Meinung hierzu nicht vorenthalten. Ich werde auch an einigen Stellen auf die bereits 2013 erschienene Verfilmung eingehen.




Die Besetzung:

Hier kann ich wirklich nicht viel meckern. Auch wenn ich am Anfang vor allem bei Clary sehr skeptisch war, hat sie mir nach einigen Folgen auch recht gut gefallen. Weiterhin hatte ich nichts gegen Domenic Sherwood oder Matthew Daddario einzuwenden, die mir sogar besser als Jace und Alec gefallen haben als Jamie Campbell Bower und Kevin Zegers (ich hoffe, er wird so geschrieben). Eine Besetzung, die mich jedoch ziemlich gestört hat, war Valentine, der dieses Mal glatzköpfig war und auch in seiner Jugend keine blonden Haare wie in der Buchvorlage. Das hat mich wie gesagt sehr gestört, doch mittlerweile kann ich mir Valentine gar nicht mehr anders vorstellen.

Die Handlung:

Der Vorteil einer Serie ist auf jeden Fall, dass man im Gegensatz zu einem Film viel mehr Zeit hat und die Handlung mehr ausbauen kann. Daher konnte man auf einzelne Beziehungen zwischen den Charakteren, zum Beispiel zwischen Jace und Alec, mehr eingehen und sie vertiefen. Ihre Parabatai - Bindung ist für mich einer der großen Pluspunkte für die Serie.
Auch über die Vergangenheit von Valentine, Joclyn und Luke konnte man in einer Folge sehr viel erfahren, was mir wirklich äußerst gut gefallen hat. Jedoch konnte ich nicht ganz den Sinn dahinter verstehen, warum man Valentine in Chernobyl stationiert hat. Das war leicht unsinnig.
Weiterhin treten Charaktere wie Camille auf, welche eigentlich im Buch zu dem Zeitpunkt noch keine Rolle spielen. Dafür wurde aber auch die Beziehung zwischen Simon und Raphael intensiviert und äußerst interessant dargestellt.
Was wohl aber einer der größten Unterschiede ist, welche ich jedoch nicht zu weit ausführen möchte (kein Spoiler also), ist die Hochzeit, der sich einer der beiden Lightwood - Geschwister unterziehen soll/will. Auch wenn dies noch in keiner Verfilmung oder auch in keinem Buch vorkam, finde ich es äußerst interessant.

Was sollte man nicht verpassen?

Mein persönliches (und auch Antonias) Highlight in dieser Serie ist Malec! Magnus und Alec sind einfach unheimlich unterhaltsam, sodass mich jede Szene, in denen sie beide auftreten, beinahe zum Quietschen gebracht hat. Alleine Magnus ist einfach ein Unicorn (einfach einzigartig)! Noch dazu finde ich, dass Alecs Gefühle für Jace sehr gut und verständlich dargestellt wurden und mich dadurch auch oft in die Verzweiflung gebracht haben. Ich konnte einfach nicht dabei zusehen, wie Alecs Gefühle und dann später noch Jace` seine verletzt wurden. Das war so ergreifend für mich, dass es mich schier in den Wahnsinn getrieben hat.
Aber eigentlich war ich doch gerade bei Malec, oder? Ab sofort sind die beiden echt mein OTP und das mit recht!
Weiterhin kann ich die Kameraeinstellung und die Special Effekts, jedoch auch den Soundtrack sehr loben. Einige Lieder habe ich mir sogar bereits aufs Handy gezogen, sodass sie jetzt in Dauerschleife laufan können. Noch dazu hat es mir immer wahnsinnig gut gefallen, wenn die Shadowhunters sich so schnell bewegt haben, dass ihre Körper leicht verschwommen sind, das war einfach richtig cool!



Fazit:

Malec, Jalec, Saphael: Wer braucht da noch eine typische Lovestory?
Eine Serie, die man auf jeden Fall sehen sollte, auch wenn man die Bücher icht gelesen hat. Jedoch sollte man einplanen, dass die erstenbeiden Folgen noch nicht den Standard bilden und es erst danach so richtig los geht. Also eine kleine Aufwärmphase sollte man ihr gönnen, denn dann wird sie jeden begeistern können. Vor allem da Cassandra Clare, die Autorin der Bücher, mit am Skript schreibt, kann doch eigentlich gar nichts schief gehen, oder?
Auch wenn die Serie sich an einigen Stellen sehr von der Buchvorlage unterscheidet, kann ich nicht verleugnen, dass ich sie teilweise sogar ergreifender und interessanter finde als das Buch.


Liebe Grüße, eure Sophia

Samstag, 12. September 2015

[Buch - Serie] Die 100

Hallo, liebe Leser!

Heute habe ich mal wieder einen Buch - Serie - Vergleich für euch, zu einer sehr neuen Serie und einem erst vor kurzem erschienenem Buch.

Bei Interesse könnt ihr gerne mal bei meiner Rezension vorbeischauen.
Ich habe das Buch wirklich gesuchtet und liebe es wie wahnsinnig.






Eigentlich kann man Buch und Serie nicht wirklich miteinander vergleichen. Bis auf den Namen, die Grundhandlung und zwei Charaktere haben sie so gut wie nichts gemeinsam. Es gibt so viele andere Charaktere, die im Buch bereits tot oder gar nicht existent sind, zum Beispiel Clarkes Mutter (tot), oder Monty und Jasper (nicht existent), die leider nur in der Serie mit Clarke auf der Erde stranden. Doch über einen Charakter freue ich mich, auch wenn er der Buchvorlage wiederspricht: Finn. Er ist einfach so cool! Und eigentlich übernimmt er die Rolle des Buch-Bellamys. Der Serien-Bellamy war am Anfang wirklich ein richtiger Arsch und wollte unbedingt der Anführer dieser 100 Sträflinge sein. Dabei wirkte er bei seinem ersten Auftreten auf mich irgendwie hinterlistig, als könnte er alle anderen 98 (außer seiner Schwester natürlich) im Schlaf erstechen.
Auch Wells, der Sohn des Ratsoberhauptes wurde in der ersten Folge ziemlich schlecht dargestellt. Diese kurze Unterhaltung mit Clarke in der Abwurfkapsel hat ihn mir nicht wirklich sympathischer gemacht, wobei der Buch-Wells einer meiner Lieblingscharaktere war.
Ich könnte noch einige weitere Charaktere aufzählen, von deren Serienausgaben ich eine andere Meinung habe als von ihren Buchvorlagen, wie Wells Vater, Präsident (Ratsvorsitzender) Jaha, oder Octavia. Auch die Beziehungen zwischen einigen Charakteren sind anders ausgelegt. So sind zum Beispiel Clarke und Wells nur beste Freunde und waren nie zusammen und Bellamy und Graham verbünden sich, während sie sich im Buch am liebsten töten würden.

Die Besetzung finde ich nicht in allen Rollen wirklich passend. Ich hatte mir Bellamy wirklich besser gebaut vorgestellt und nie wurde erwähnt, dass Wells ein Dunkelhäutiger ist. Nicht das ich damit ein Problem hätte, aber ich habe mir während des Lesens immer einen Weißen vorgestellt. Immerhin hat Clarke beim Betrachten der anderen Sträflinge die Hautfarbe bei einem Mädchen als scheinbar prägenstes Merkmal angesehen, jedoch in keinem Gedanken an Wells Hautfarbe gedacht. Dadurch war ich leicht verwirrt, als ich die Serie zu gucken begonnen habe.
Zum Glück hatte ich durch das Buchcover schon eine gewisse Vorstellung von Clarke und Octavia, sodass ich bei den beiden zum Glück nicht enttäuscht wurde. Aber das Wells ja dann gar nicht auf dem Cover drauf ist, finde ich etwas enttäuschend. Immerhin ist er einer der vier Protagonisten im Buch.

Was mir jedoch neben Finn auch sehr gut gefallen hat, ist, dass man in der Serie einiges mehr über die Situation der Sträflinge, wie sie im Raumschiff aufgenommen und erklärt wird, erfährt. Im Buch erhält man leider keine genauen Einblicke in die Wissenschaftsabteilung im All, sodass ich es interessant fand, zu sehen, wie man sich die Tode auf der Erde und ein paar andere Begebenheiten da unten erklärt.
Außerdem finde ich es sehr erwähnenswert, wie die Erde an sich dargestellt wird. Der zweiköpfige Hirsch (, den Bellamy im Buch erlegt) ist wirklich ein unheimlicher Anblick und die Schmetterlinge (, die Clarke und Co eines Nachts beobachten) sind wunderschön und faszinierend dargestellt.

Fazit: Eine Serienumsetzung, die leider in vielen kleinen Details vom Buch abweicht, jedoch insgesamt die gleiche Geschichte schildert und an einigen Stellen sogar mit ihren Unterschieden Pluspunkte sammeln kann. Ich liebe das Buch und soweit ich bisher gesehen habe, (vier Folgen) gefällt mir auch die Serie richtig gut. Jedoch sollte man versuchen, beides nicht unbedingt genau miteinander zu vergleichen.

Liebe Grüße, eure Sophia

Samstag, 20. Juni 2015

[Buch - Serie] Pretty Little Liars



Heute habe ich für euch mal wieder einen Buch-Serie -Vergleich, dieses Mal von Pretty Little Liars.
Gesehen habe ich die Serie bereits bis in die dritte Staffel rein, gelesen habe ich bisher jedoch nur Band Eins und Zwei, was so ungefähr den ersten sieben Folgen der ersten Staffel entspricht.
Im Moment kann ich noch nicht genau sagen, was von beiden mir besser gefällt, jedoch liebe ich beides.


In dem folgenden Text werde ich die beiden Quelle vergleichen, was dann Spoiler enthalten könnte. Wenn du noch keins von beiden gesehen oder gelesen hast, dann würde ich dir nicht empfehlen hier weiterzulesen.
Wenn du jedoch die Bücher bis mindestens Band zwei oder die ersten sieben Folgen der Serie bereits beendet hast, dann sollte dieser Vergleich dich nicht stören.

------------------------------------------------------------------------

Der wohl größte Unterschied zwischen den beiden Interpretationen ist, dass die vier Mädchen, Aria, Hanna, Spencer und Emily, bedeutend mehr miteinander reden. Sie stehen gemeinsam dem Feind A. gegenüber und versuchen, herauszufinden, wer A. ist. Im Buch hingegen stehen sie alleine da und spekulieren größtenteils nur für sich selber.

Es gibt einige Charaktere, die ich in der Serie mehr mag als im Buch, wie zum Beispiel Emilys Mutter, die im Buch wirklich extrem rassistisch ist. Auch Jenna finde ich ein Tick besser in der Serie, was wahrscheinlich auch Geschmackssache ist. Sogar Mona bekommt in der Serie eine größere, bedeutend bessere Rolle. Wren, erst Melissas Freund, dann irgendwie Spencers, hat mir unheimlich gut gefallen, wobei ich ihn in den Büchern nicht so besonders leiden konnte, da er sich nicht besonders toll gegenüber Melissa oder Spencer verhält. In der Serie jedoch folgt er voll und ganz seinem Herzen :D Auch wenn er manchmal etwas trottelig ist, kann man ihm nichts übel nehmen.

Dann gibt es natürlich auch Charaktere, die mir im Buch bedeutend besser gefallen haben, wie zum Beispiel Darren Wilden. Wenn er und Hanna in einem Raum steckten, waren schlagfertige Konversationen vorprogrammiert. Und trotzdem kommt er mir im Fernsehen ziemlich unsympathisch vor, vor allem da Ashley, Hannas Mutter, nicht so "begeistert" von ihm wirkt wie im Buch. Auch Melissa, Spencers ältere Schwester, ist mir in der Serie sehr unsympathisch, obwohl ich ihre Schauspielerin richtig toll finde.

Die Pärchen handeln und bleiben sehr ähnlich wie im Buch. Ben & Emily, Ezra & Aria (in der Serie bedeutend mehr zu sehen), Hanna & Sean, Spencer & Wren, Toby & Emily. Natürlich gibt es hier und da ein paar Unterschiede, jedoch bleibt die grobe Story die selbe. Ein einziger größerer Unterschied ist, dass Alex und Spencer in der Serie etwas miteinander anfangen, wobei es Alex in den ersten zwei Bänden noch gar nicht gibt. Ich bin mal gespannt, wie es mit den beiden weitergeht.


Um nicht allzu sehr zu spoilern, werde ich hier jetzt auch aufhören mit dem Vergleichen. Ich bin sehr gespannt, wie es in den Büchern weitergeht. Die Serie habe ich ja schon ein ganzes Stück weiter geguckt.
Was von beiden ich besser finde, kann ich wie geschrieben noch nicht sagen.
Kennt ihr beides? Was gefällt euch besser?

Liebe Grüße, eure Sophia

Donnerstag, 29. Januar 2015

[Buch - Serie] The Vampire Diaries


Bei diesem Vergleich muss ich am Anfang gleich sagen, dass ich zuerst die Serie begonnen habe, bevor ich die Bücher gelesen habe, sodass ich mir die Charaktere während des Lesens wie in der Serie vorgestellt habe.

Hier bekommt ihr mehr Informationen über das Buch. (Werbung)








Im Vornherein möchte ich jedoch warnen, dass es in diesem Buch - Serie - Vergleich Spoiler geben könnte.

Es gab einige sehr große Veränderung bei der Umwandlung des Buches zur Serie.
Als erstes fällt wohl auf, dass Elena in der Serie dunkle Haare hat und keine blonden wie im Buch. Außerdem wirkt sie bedeutend netter als die Buchfigur. Sie beansprucht keine Männer für sich oder so.
Auch ein paar andere Charaktere waren nicht ganz wie im Buch beschrieben: Tante Judith wurde zu Tante Jenna (wirklich sehr liebenswert), die kleine Schwester Margret (3 oder 4 Jahre alt) wurde zum kleinen Bruder Jeremy (ca. 16 Jahre alt, jedoch total heiß). Bonnie wirkt viel selbstsicherer und "prophezeit", wie es ihr gefällt, dadurch wirkt sie nicht so mysteriös wie im Buch.
Was ich auch sehr schade finde, ist, das es keine Meredith gibt, die im Buch eigentlich mein Lieblingscharakter war. Dafür ist Caroline, die schlimmste Feindin von Elena, jetzt plötzlich ihre zweitbeste Freundin ist. Jedoch besteht auch in der Serie ein kleiner Wettkampf zwischen ihr und Elena. Caroline ist wirklich sehr süß und spricht mir mehrmals total aus der Seele :)
Stefano war sehr verändert. Er wohnte bei seinem Onkel, nicht in einer Pension. Im Gegensatz zu seinem Verhalten im Buch, hielt sich Stefan irgendwie überhaupt nicht zurück. Auch glaubt er nicht im geringsten daran, dass er selber die Menschen angegriffen hat, was ihm im Buch ja richtig zur Verzweiflung bringt.
Damon kommt auch schon in der ersten Folge vor, jedoch hat er nicht die Macht, sich in eine Krähe zu verwandeln, sondern scheint sie mehr als ein Zeitgenosse zu sehen.

In der Handlung gibt es auch kleine Änderungen, zum Beispiel, dass Matt und Elena schon gleich am Anfang getrennt sind. Die erste richtige Begegnung von Elena und "Stefan" (ja richtig, nicht Stefano) ist wirklich gut gestaltet, jedoch auch ziemlich anders als im Buch. Ihre Verliebtheit der beiden wirkt in der Serie realistischer, als in der Vorlage. Ihre zweite Begegnung auf dem Friedhof (war im Buch keine Begegnung) war meiner Meinung nach sogar besser.
Auch sehr schön dargestellt war die Szene, in der Vicki Bennett (in der Serie "Donovan") von einem "Tier" angegriffen wurde.
Das Einzige, das wirklich genau wie im Buch gestaltet wurde, war der Geschichtsunterricht bei Mr. Tanner. Mehr will ich an der Stelle jedoch nicht sagen.

Fazit: Am Ende der ersten Folge waren ungefähr 3/4 des ersten Buches abgearbeitet. Es gab viele positive Veränderungen, jedoch auch wenige schlechte. Auch die Serie hat mich leider zu oft an Twilight erinnert. "The Vampire Diaries" ist eine gute Serie, jedoch eine nicht so gute Umsetzung der Bücher. Ich kann das sagen, da ich ja auch schon die nächsten drei Bände gelesen und Staffel 1-4 komplett gesehen haben und die Handlungen sich einfach total splitten.
Da ich ja die Umsetzung bewerte und nicht die Serie an sich, kann ich leider nur eine drei geben.


Liebe Grüße, eure Sophia