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Samstag, 30. Dezember 2017

[Buch - Film] The Circle


Heute bekommt ihr endlich mal wieder einen Vergleich zwischen Buchvorlage und Verfilmung. "Der Circle" habe ich bereits im August gelesen und hoffte auch, den Film kurz darauf zu sehen, als er hier in Deutschland an den Start ging. Doch bis in den Dezember hat es gebracht, bis ich den Film dann tatsächlich gesehen habe. Leider war ich ziemlich enttäuscht von der Umsetzung, wenn auch nicht in allen Punkten.

Donnerstag, 30. März 2017

[Buch - Film] Dead Poet's Society/ Klub der toten Dichter


Handlung:


Der schüchterne Todd Anderson (Ethan Hawke) wechselt 1959 für sein letztes Highschool-Jahr auf eine hoch angesehene Eliteschule. Neu an dem traditionsreichen Internat ist auch der Englischlehrer John Keating (Robin Williams), der seine Schüler schon in der ersten Stunde mit ungewöhnlichen Lehrmethoden überrascht. Anstatt dem strikten Lehrplan zu folgen, fordert er die Schüler dazu auf, selbst tätig zu werden und nach ihrer eigenen Inspiration zu suchen.

Während manche von dem Freigeist des leidenschaftlichen Lehrers beseelt werden und aus den Lehren neuen Tatendrang schöpfen, ist das Streben nach Offenheit, Selbstverwirklichung und Originalität für andere eine fast unüberwindbare Herausforderung. Besonders der unter der strengen Bevormundung seines Vaters leidende Neil (Robert Sean Leonard) nimmt sich das Lebensmotto “Carpe Diem” (Nutze den Tag) zu Herzen und möchte endlich seinem Traum der Schauspielerei folgen. Als er herausfindet, dass Keating als Schüler dem sogenannten Club der toten Dichter angehörte, dessen Mitglieder sich im Vertrauten trafen, um sich gegenseitig Gedichte vorzulesen, beschließt Neil, den Club erneut ins Leben zu rufen. Doch nicht jeder sieht Keatings freigeistigen Unterrichtstil als Bereicherung.
 

Bewertungen:

7,6/10 - MoviePilot
4,2/5 - Filmstarts


Besetzung:

Robin Williams als Mr. Keating
Ethan Hawke als Todd Anderson
Robert Sean Leonard als Neil Perry


Fakten:

erschienen 1989, Buch ebenfalls, Regie führte Peter Weir


Meine Meinung:

Zuerst muss ich klarstellen, dass es hier nicht wie gewöhnlich so ist, dass erst das Buch, dann der Film entstanden ist, denn das Buch basiert auf dem Drehbuch von Tom Schulman. Kleinbaum hat das Ganze einfach nur in Prosa - Form für Leseratten gebracht und das wirklich gut. Dabei hat sie ein paar Kleinigkeiten weggelassen, dafür andere hinzugefügt. Ich kann nicht sagen, ob mir die Kleinigkeiten im Buch oder die im Film besser gefallen haben, denn an sich wirken sie beide vollständig.

Die Schauspieler finde ich einfach toll. Die Charakterzüge der Personen, die im Buch bereits deutlich wurden, konnten meiner Meinung nach sehr gut mit den Darstellern übereingebracht werden. Da muss man sich nur mal Know und Meeks angucken. Aber auch der verträumte Ausdruck in Neils Augen oder Todd als Einzelgänger spiegeln Ethan Hawke und Robert Sean Leonard toll wieder. Bevor ich mich nach dem Buch auch nach der Verfilmung informiert hatte, wusste ich nicht, dass Robin Williams die Rolle des Mr. Keating spielt, daher habe ich ihn mir zumindest äußerlich ganz anders vorgestellt. Bald habe ich aber auch Mr. Williams in dieser Rolle vergöttert. Oh Captain, my Captain!

Im Buch gefiel mir vor allem, dass ein paar weitere Klassenkameraden oder andere Jungs auf der Schule nicht weiter zur Geltung kamen, so konnte man sich besser auf die sieben Dead Poets konzentrieren. Hingegen erschien mir die Freundschaft von Todd und Neil im Film schöner, harmonischer und ergreifender. Man denke nur an das erste, unbemannte, fliegende Schreibtischset. Weiterhin gefiel mir die Party-Couch-Szene zwischen Know und Chris bedeutend besser, im Buch erschien sie mir leicht gruselig. Dafür fehlte im Film komplett die Szene, in der Mr. Keating in die Höhle der Dead Poets zurückkehrt, die unter anderem in einer Umarmung zwischen ihm und Todd endet, was ich sehr vermisst habe. Kleinbaum hat noch so einige, kleine Szenen hinzugefügt, die mein Herz sehr berührten und die ich deswegen im Film vergeblich erhofft hatte.

Fazit:

Auch wenn es einige Differenzen zwischen Buch und Film gibt, sind sie im Gegensatz zu anderen Buchverfilmungen (ja, Dead Poet's Society lässt sich schlecht als solche bezeichnen, dennoch) minimal. Die Bedeutung dieser Geschichte bleibt im Buch, wie auch im Film vorhanden und das ist ja, denke ich, das Wichtigste daran.


Liebe Grüße, eure Sophia

Dienstag, 24. Januar 2017

[Buch - Film] Wenn ich bleibe




Heute möchte ich euch meine Meinung zur Verfilmung von Gayle Forman vorstellen. Doch zuerst ein paar Informationen zum Buch und dem Film:

Das Buch:

Mia muss sich entscheiden: Soll sie bei ihrem Freund Adam und ihrer Familie bleiben – oder ihrer großen Liebe zur klassischen Musik folgen und mit ihrem Cello nach New York gehen? Was, wenn sie Adam dadurch verliert? Und dann ist von einer Sekunde auf die andere nichts mehr, wie es war: Auf eisglatter Fahrbahn rast ein Lkw in das Auto, in dem Mia sitzt. Mit ihrer Familie. Sie verliert alles und steht schließlich vor der einzigen Entscheidung des Lebens: Bleiben oder gehen? Lieben oder sterben?

In dieser Ausgabe 2014 erschienen

In englischer Orginalausgabe 2009 erschienen

Meine Rezension

Der Film ist ebenfalls 2014 erschienen.


VORSICHT SPOILER!

Meine Meinung zum Film:

Ich habe den Film zuerst gesehen und wollte dann unbedingt das Buch lesen, vor allem bei diesem Ende, das ich mir einfach nicht in einem Buch vorstellen konnte. Was ich jetzt aber nicht negativ meine. Doch dieses Ende erwartete mich schließlich auch in Gayle Formans Roman. Ich sah zuerst den Film, las dann das Buch und habe mir den Film erneut angesehen und werde es vermutlich auch noch mehrere Male tun.

Das Erste, was mir aufgefallen ist, ist, dass wirklich wahnsinnig viele Details und Dialoge wirklich Eins zu Eins übernommen wurde, was meiner Meinung sehr gut ist, vor allem, da mir das Buch so gut gefallen hat. Mias Eltern habe ich sofort ins Herz geschlossen, ebenso wie in der Vorlage.

Kurz darauf treten dann jedoch Unterschiede auf, die ich mir nicht erklären konnte. So sind zum Beispiel Mias Eltern im Buch gemeinsam und bereits am Unfallort gestorben, was auch eine tiefere Bedeutung hatte. Vielleicht wollte man diese nicht im Film mit aufbringen, weshalb man Mias Vater noch eine Chance gegeben hat. Vielleicht sollte es aber auch nur für Spannung sorgen, indem erst ihre Mutter und dann nach einer Weile auch ihre Mutter stirbt. Andererseits hat man dann wiederum den Flug von Mias Körper in ein anderes Krankenhaus weggelassen und sie und ihren Bruder in einem belassen.

Ein wichtiger Vorteil des Filmes ist die Musik, die man sich während des Lesens lediglich vorstellen konnte. In der Verfilmung dürfte man sie richtig hören und sich in ihr verlieren. Nicht nur die Musik von Adams Band und Mias Stücke sind jedoch unheimlich toll, sondern auch die Hintergrundmusik, die die Handlung erstaunlich unterstützt. In noch keinem Film ist mir die Filmmusik so ans Herz gewachsen wie hier.


Aus Zeitgründen hat man im Film auch komplett das Camp, in dem Mia einen Sommer lang war, weggelassen, was zwar im Buch eine wichtige Rolle spielt, im Film jedoch auch ohne funktioniert. Insgesamt muss ich sagen, dass die Flashbacks sehr schön umgesetzt wurden sind. Selbstverständlich ist in der Verfilmung alles etwas kürzer geraten, was jedoch aus Zeitgründen mehr als verständlich ist. Dennoch war alles dabei, was auf jeden Fall drinnen sein sollte, und noch mehr. Was ich vor allem nie wieder vergessen werde, ist, wie Adam am Ende des Filmes für Mia singt und vermutlich nicht nur mich damit zu Tränen rührt.


Fazit:
Eine wunderbare Buchverfilmung, der mich viel zu oft für zwei Stunden zu Tränen gerührt hat.
Mias Geschichte hat mich mitgerissen, aber nicht nur in Trauer, sondern auch mit Gefühlen wie Liebe, Wärme und Freundschaft. Die Schauspieler haben Gayle Formans Werk unheimlich gut und berührend umgesetzt. Und auch unheimlich inspirierend.

Liebe Grüße, eure Sophia

Samstag, 17. September 2016

[Buch - Film] Stolz und Vorurteil & Zombies



 Die Buchvorlage:

Jane Austen dreht sich im Grabe um ...

Der gut aussehende Mr. Darcy und ihre eigenen widersprüchlichen Gefühle sind diesmal nur die geringsten Probleme, mit denen sich Elizabeth Bennet herumschlagen muss. Denn aus London ergießt sich eine Horde von Untoten über das Land, und Lizzie sieht sich plötzlich vor eine Entscheidung gestellt: entweder ein Leben zusammen mit Mr. Darcy oder Tod den Zombies. Oder doch beides? Q (Werbung)

Meine Rezension
480 Seiten, 11,99€








Die Verfilmung:

FSK ab 16 freigegeben

Im England des frühen 19. Jahrhunderts verbreitet sich eine Zombie-Seuche rasend schnell und fordert auch unter den edelsten Familien Britanniens ihre Opfer. Um der Epidemie zu trotzen, gibt Mr. Bennet (Charles Dance) seinen fünf Töchtern Stunden im Umgang mit Waffen und in Kampfsport, er bildet seinen Nachwuchs so zu einer Zombie-killenden Armee aus. Besonders Elizabeth (Lily James) tut sich als herausragendes Talent hervor. Mrs. Bennet (Sally Phillips) hat derweil ganz andere Sorgen, denn sie wünscht sich nichts sehnlicher, als ihre Töchter an den Mann zu bringen. Als der vermögende Mr. Bingley (Douglas Booth) in die Nachbarschaft zieht, wittert sie die passende Chance. Auf einem Ball kommen sich die älteste Tochter Jane (Bella Heathcote) und Bingley tatsächlich näher, trotz einfallender Zombies. Elizabeth dagegen, ohnehin damit beschäftigt, dem Charme des manipulativen Mr. Wickham (Jack Huston) zu widerstehen, gerät mit Bingleys eigensinnigem Freund Mr. Darcy (Sam Riley) aneinander. Der stolze Monsterjäger begegnet ihr zunächst mit eitler Hochmütigkeit, findet aber schon bald Gefallen an dem schlagfertigen Mädchen…Q (Werbung)


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Meine Meinung:


Ich persönlich habe mich wahnsinnig auf diesen Film gefreut. Ich habe erst den Trailer gesehen, wollte daraufhin unbedingt das Buch lesen und habe dieses zum Ende hin auch wirklich genossen, auch wenn der Anfang ziemlich hart war, da ich mich erst einmal an die Sprache gewöhnen musste.

Der Film hingegen hat total gut begonnen. Ich war erstaunt, wie viel detailgetreu aus dem Buch übernommen wurde. Ganze Konversationen konnte man wiederfinden, ebenso in der alten Sprache. Ich war hin und weg von dem Anfang und der ersten Begegnung von Darcy und Elisabeth, da sie einfach genau so gut gelungen ist wie in der Buchvorlage. Dass Elisabeth auf seine Beleidigung jedoch fast zu Weinen angefangen hat und ihr das scheinbar ziemlich zugesetzt hat, kam mir etwas befremdlich vor. Jedoch konnte ich gut darüber hinwegsehen, da ich vor allem von Bingleys und Janes sehr angetan war. Die beiden wurden toll besetzt und haben für mich genau ihre Beziehung aus dem Buch wiedergespiegelt. Auch als Mr. Wickham aufgetaucht ist, war ich voll dabei und positiv überrascht.

Dann ging es jedoch mit den Makeln los... Darcy ist im Film wirklich sehr schnell in Liz verliebt, was mir ebenfalls etwas befremdlich vorkam, jedoch konnte ich da noch sehr schnell drüber weg blicken. Auch dass sich einige Szenen zu überlagern schienen, um wichtige Informationen mitzunehmen, aber nicht alle einzelnen Szenen abzudrehen, finde ich nicht weiter schlimm. Doch was mich etwas gestört hat, ist Wickham. Oder besser gesagt, er hat mich sehr gestört. Während er im Buch wirklich nur eine Nebenrolle hat, von der mehr gesprochen wird, als dass er selber spricht, war im Film... überall! Er war eine der wichtigsten Figuren und zum Ende hin konnte ich den Mr. Wickham aus dem Buch überhaupt nicht mehr wieder erkennen, was ich sehr schade finde.

Andere Figuren hingegen, wie Mr. Darcys Bruder oder Elisabeths Tante, die eigentlich eine recht wichtige Rolle im Buch haben, wurden komplett ausgelassen. Das finde ich in Ordnung, immerhin hätte die Einführung dieser Figuren und ihr Handeln sicher auch einige Minuten in Anspruch genommen, die nicht unbedingt nötig sind. Noch andere Charaktere wurden entweder viel präsenter aufgeführt oder ziemlich ausgenommen. Mr. Collins (Matt Smith) zum Beispiel spielt den - eigentlich fettleibigen - Cousin der Bennet - Geschwister und war hier bedeutend präsenter als im Buch, was mir dank seiner irgendwie amüsanten Art aber ziemlich gut gefallen hat. Dafür wurde die Geschichte von Elisabeths bester Freundin Charlotte, die in der Vorlage zu einem Zombie wird, komplett ausgelassen.

Meine absolute Lieblingsszene im Film, wenn nicht sogar auch im Buch, ist der Kampf zwischen Darcy und seiner Angebeteten, nachdem er ihr seine Gefühle gestanden hat. Bei dieser Szene hätte ich mich wirklich liebend gerne vor lachen weggeschmissen. Dahingegen muss ich aber sagen, dass das Ende für mich einen Tick zu schnulzig ist, was aber ebenso für das Buch zutrifft. Nur im Film noch um einiges schlimmer. Liz ist nicht diese Badass - Kriegerin wie im Buch, sondern eigentlich ziemlich weich und nah am Wasser gebaut dargestellt.



Fazit:

Insgesamt ist dieser Film leider nicht annähernd so gut umgesetzt, wie ich es mir gehofft hatte. Der Anfang hat wirklich einen sehr guten Beginn geliefert, bei dem ich wirklich noch glaubte, eine hammer Umsetzung vor mir zu haben. Aber zum Ende hin wurde der Film viel zu sehr auf den Krieg gegen die Untoten und Mr. Wickham reduziert. Es wurde einiges noch hinzugedichtet, um den Film vermutlich noch actionreicher zu gestalten, was für mich aber einfach keinen wirklichen Sinn ergeben hat.


Bewertungen:

Filmstarts 3,2/5
Kino.de 3,4/5
Moviepilot 5,4/10


Liebe Grüße, eure Sophia

Sonntag, 19. April 2015

[Buch - Film] Der Hüter der Erinnerung

Heute habe ich mal wieder einen Buch - Film - Vergleich für euch. Dieses Mal handelt es sich um Lois Lowrys "Hüter der Erinnerung" ("The Giver"), das von Phillip Noyce 2014 gleichnamig verfilmt wurde. In den Hauptrollen spielen Jeff Bridges (Der Geber) und Brenton Thwaites (Jonas). Weitere wichtige Rollen wurden besetzt mit Meryl Steep, Alexander Skarsgard und Taylor Swift.


Da mir das Buch leider nicht so ganz zugesagt hat, erhoffte ich mir von der Verfilmung, dass sie mich überraschen und etwas aufmuntern könne.

Das hat sie auch geschafft!





Die Besetzung in der Verfilmung finde ich sehr passend. Auch wenn die Charaktere etwas älter als im Buch sind, entspringen Asher und Fiona irgendwie total meinem Kopfkino. Jedoch hätte ich mir wahrscheinlich nie einen Film über einen Zwölfjährigen angeschaut, da ich nicht so auf "Kinderfilme" stehe.
Natürlich wurden ein paar Änderungen vorgenommen, um die Geschichte filmisch etwas besser abzurunden. Zum Beispiel arbeitet Fiona nicht im Altenheim, sondern in der "Säuglingsabteilung" und Asher wird zum Dronenpilot berufen.
Ich finde die Erinnerungen, die Jonas nach und nach von dem Geber erhält, sehr gut dargestellt. Größtenteils stimmen sie auch mit dem Inhalt und der Reihefolge des Buches überein, manchmal unterscheiden sie sich aber auch, was mich jedoch nicht weiter gestört hat.
In der Verfilmung wurde bedeutend mehr Wert auf die Beziehungen und Gefühle gelegt, die Jonas durch seine neuen Erinnerungen bekommt. Er empfindet einigen Leuten gegenüber sogar Liebe. Um nicht zu sehr zu spoilern, sage ich nur, dass es meiner Meinung nach sehr realistisch dargestellt wurde und ich bei manchen Beziehungen auch sehr mitgefiebert habe, obwohl ich das Buch ja bereits gelesen hatte.
Viel mehr möchte ich auch gar nicht mehr zu dieser Buchverfilmung sagen, denn mir hat der Film, entgegen vieler anderer Meinungen, besser gefallen als das Buch. Auch das Ende ergab für mich viel mehr Sinn und hatte mehr Bedeutung, denn am Ende des Buches fühlte ich mich wie bestellt und nicht abgeholt.

Fazit: Meiner Meinung nach hat Phillip Noyce das Buch wirklich toll visualisiert. Vor allem, da die ersten 25 Minuten in schwarz - weiß zu sehen waren. Die Besetzung war wirklich gut und an sich war die Handlung auch mit den wichtigsten Details versehen, jedoch noch etwas mehr ausgeschmückt. In gerade mal 90 Minuten hat der Noyce eine tolle Geschichte erzählt, die mir durch die Verfilmung bedeutend näher gebracht wurde, als es das Buch konnte.
Entgegen vieler anderer negative Meinungen muss ich sagen, dass dieser Film mir bestimmt noch lange positiv in Erinnerung bleiben wird.


Hat jemand von euch denn schon den Film oder das Buch gesehen/gelesen?
Wenn ja, wie fandet ihr ihn/es?

Liebe Grüße, eure Sophia

Dienstag, 31. März 2015

[Buch - Film] Sternwanderer

Heute habe ich mal wieder einen Buch - Film - Vergleich für euch. Dieses Mal geht es um das Buch "Sternenwanderer" von Neil Gaiman, das von Matthew Vaughn als "Der Sternenwanderer" (Originaltitel: Stardust) verfilmt wurde.

Es gibt einige Unterschiede zwischen der Buchvorlage und der Verfilmung. Jedoch ist die Handlung in den grundliegenden Dingen gleich. Zum Ende hin unterscheidet es sich ziemlich doll, jedoch war davor alles richtig gut umgesetzt.

Informationen zum Buch
Meine Rezension zum Buch

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 Ganz am Anfang kann man einen großen Sprung feststellen, denn die ganze Vorgeschichte rund um Tristrans Vater wurde wirklich ganz kurz und knapp gefasst. Auch ist Dunstan Thorn nicht verliebt in eine junge Frau aus Wall, die Tristran dann auch für seine Mutter hält. Trotzdem finde ich den "Vorspann" sehr schön, auch wenn er etwas von der Vorlage abweicht. Außerdem hat Tristran im Film keine Stiefmutter und auch keine Schwester.
Die größte Verbesserung vom Buch zum Film ist das der Humor eine viel größere Rolle spielt.In jeder Szene konnte ich laut auflachen. Septimus, der siebte Sohn, der um die Krone kämpft, war mein absoluter Liebling, obwohl er so gut wie jeden ermordet hat. Im Buch war er mir sehr unsympathisch, im Film überhaupt nicht. Außerdem wurde er die ganze Zeit, genau wie in der Vorlage, von seinen toten Brüdern (Geister) begleitet, die er nicht sehen konnte. Diese haben den Film auch mit ein paar lustigen Sprüchen bereichert.
Ein großer Teil, als Tristran aus Wall aufbricht, um den Stern zu suchen, bis er ihn dann findet, wurde in der Verfilmung gar nicht umgesetzt. Somit fehlt der kleine Mann, der unseren Protagonisten auf seiner Reise ein ganzes Stück begleitet hat. Jedoch hat mich das nicht sonderlich gestört.
Tristran an sich und auch Yvaine, die Sternfrau, wurden sehr gut umgesetzt. Sie sehen aus und benehmen sich auch genauso wie es beschrieben wurde. Auch ihre Beziehung wird sehr ähnlich dargestellt, wobei im Film die Gefühle zwischen den beiden greifbarer sind.
Ein weiterer großer Pluspunkt gegenüber dem Buch ist, dass der Kapitän auf dem Zeppelin unheimlich toll ist. Gespielt wird er von Robert de Niro, der einen wahnsinnig tollen Charakter verkörpert. Im Buch war er leider nur ganz kurz zu betrachten, im Film spielte er zum Glück eine größere Rolle.
Ein weiterer Charakter, der mir bedeutend besser gefallen hat, ist Una, Tristrans Mutter. Sie war viel liebeswürdiger und netter als im Buch, wo ich sie sogar teilweise gehasst habe. Sie war mir total unsympathisch! Jedoch fand ich es schade, dass ihre Befreiung aus der Sklaverei nicht so überraschend und trickreich war wie im Buch.
Das Ende hat mich dann im Film auch mehr berührt. Es gibt einen großen Showdown, der für viele Überraschungen zu haben ist.

Fazit: Film und Buch unterscheiden sich wirklich in einigen Dingen, jedoch kann man die Parallelen noch sehr gut erkennen. Insgesamt wurde das Buch wirklich gut umgesetzt und sogar noch verbessert.
Dieser Film ist schon seit ich ihn das erste Mal gesehen habe einer meiner absoluten Lieblingsfilme und ich würde ihn allen Fantasiefans da draußen ohne Bedenken empfehlen, auch ohne das Buch gelesen zu haben.

Liebe Grüße, eure Sophia

Freitag, 28. Februar 2014

[Buch - Film] Percy Jackson - Diebe im Olymp

Der Trailer:

 

Vorsichtig Spoiler!

Pro:

Eine tolle Idee war, dass Percy Annabeth mit Hilfe von Wasser geheilt hat und das Casino insgesamt. Der Aufenthalt im Kasino war die einzigste Szene, die ich richtig gut gemacht fand, sogar besser als im Buch. Als die drei die Lotosblüten essen, wird ihre Wahrnehmung total genial dargestellt. Außerdem fand ich Persephone und Hades einerseits lächerlich, andererseits aber cool.

Contra:

Oh, ich habe viele Contras! Wenn man den Film zuerst sieht und ihn mag, sollte man das Buch am besten gar nicht lesen, obwohl man dann ziemlich viel verpasst. Ich fand es schrecklich, dass der Film vor allem von der Suche nach den Perlen, die Percy, Annabeth und Grover finden müssen, handelt. Im Buch bekommt Percy diese Perlen von einer Wassernymphe (oder so) im Namen Poseidons. Außerdem steht im Buch noch nicht gleich fest, dass Percy Poseidons Sohn ist, und Annabeth und Luke haben ihr göttliches Elternteil einmal getroffen.
Ich fand es wirklich schade, dass im ersten Film geniale Charaktere wie Ares, Clarisse und Dionysos überhaupt keine Rolle spielen. Ich war sehr enttäuscht, da die Filmmacher nicht alles aus dem Buch einplanen, was natürlich klar ist, da man nicht alles mit rein nehmen kann, aber dann unbedingt noch etwas Neues erfinden müssen (siehe Hydra).
Es gibt noch einiges über was ich mich aufregen könnte, möchte jetzt aber nicht den Film die ganze Zeit dumm machen. Ich fand ihn, bevor ich das Buch gelesen hatte, auch wirklich toll, hatte danach aber manchmal das Gefühl, das es sich um eine andere Geschichte handelt.

Besetzung (Passen die Schauspieler zu den Charakteren?): 2
Bewertung (Wie ist der Film im Gegensatz zum Buch gelungen?): 3