Sonntag, 23. August 2015

Weil wir uns lieben

Autor: Colleen Hoover
Originaltitel: This girl
Verlag: dtv
Reihe: 3/3
Seiten: 384
Kapitel: 20
Format: Taschenbuch
Preis: 9,95€
ISBN: 978-3-423-71640-6
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Leseprobe

Der Klappentext:

Will und Layken sind wieder da.
Ein Auf und Ab der Gefühle - das ist die Liebesbeziehung von Will und Layken seit dem ersten Tag, an dem sie sich trafen. Erst jetzt, nach ihrer Hochzeit, scheint ihr Glück perfekt zu sein - wäre da nicht Wills Vergangenheit, die einen Keil zwischen die beiden zu treiben droht . . . Q

Die Autorin:

Colleen Hoover lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Texas. Ihren Erstling ›Weil ich Layken liebe‹ veröffentlichte sie zunächst als ebook und stand damit - ebenso wie mit dem Folgeband ›Weil ich Will liebe‹ - sofort auf der Bestsellerliste der ›New York Times‹. Auch ›Hope Forever‹ und ›Looking for Hope‹ wurden zu internationalen Megasellern. Inzwischen hat Colleen Hoover zahlreiche Romane verfasst, die alle zu internationalen Bestsellern wurden, und verfügt weltweit über eine riesen große Fangemeinde. Q


Meine Meinung zum Finale der Will und Layken - Trilogie:


Auch auf diesen finalen Band habe ich sehr lange gewartet. Bereits im März habe ich mich darauf gefreut, ihn endlich zu lesen, doch dann musste ich ja noch bis Juli warten. Jetzt muss ich jedoch sagen, dass ich wahrscheinlich noch eine Weile mehr hätte warten sollen, denn den letzten Band der Trilogie sollte man mit einem großen Abstand zu den anderen beiden lesen, zumindest würde ich das empfehlen. Ansonsten wird man sich bestimmt eher langweilen.

Was mir nicht klar war, als ich dieses Buch bestellt habe, ist, dass es sich in diesem Band größtenteils um den ersten Band handelt, der einfach aus Wills und nicht aus Laykens Sicht erzählt wird. Daher sollte man sich nicht allzu viele Hoffnungen auf neue packende Wendungen oder ein übermäßiges Maß an Spannung setzten, denn wer den ersten Band gelesen hat, was man ja tun sollte, bevor man den letzten liest, weiß ja bereits, was aus der Beziehung von Will und Layken wird.

Auch wenn dieses Buch mal wieder unheimlich emotional geschrieben wurde und mich mehrere Male fast zum Weinen gebracht hat, schien es mir jedoch einzig und allein dem Geldverdienen zu liebe geschrieben wurden zu sein. Eigentlich hätte man sich fast das gesamte Buch sparen können und einfach die letzten zwei Kapitel noch an den zweiten Band anknüpfen sollen. Denn diese ganzen emotionalen Momente hätte ich auch beim Re-Reading des ersten Bandes haben können.

Trotzdem hat mir dieses Buch ein paar wundervolle Lesestunden beschert. Man erfährt, was sich während der Geschehnisse in Band 1, die man ja aus Laykens Sicht betrachtet, hinter ihrem Rücken abspielt. Dabei erfährt man auch vieles über Wills Beziehung zu Gavin und auch zu Julia, Laykens Mutter. Mein Highlight bildete trotzdem der Epilog, der von mir aus auch das ganze Buch hätte einnehmen können.

Will und Layken waren mir auch in diesem Band sehr sympathisch. Den Großteil des Buches verbringen sie zwar nur damit, rumzumachen und sich Geschichten zu erzählen (Will erzählt meistens), doch trotzdem erschienen sie mir in ihrem Miteinander sehr authentisch. Jedoch muss ich zugeben, dass mir dieser Band etwas zu schnulzig geraten ist, wohingegen die anderen beiden auf mich ausgeglichener wirkten.

Ich habe wirklich das Gefühl, man hätte aus diesem letzten Band noch einiges mehr rausholen können. Ich hätte mir gewünscht, dass der Epilog zum Beispiel über das ganze Buch verteilt wird und dass Will im Kreissaal auf die Geburt seiner Tochter wartet. In der Zeit hätte er dann auf Nachfrage Gavin, Eddie, Caulder oder Kel einzelne Passagen aus seiner schwierigen, aber auch schönen Zeit mit Layken erzählen können. Da hätte Kel zum Beispiel fragen können: "Wie war es eigentlich für dich, als du Lake das erste Mal gesehen hat?", oder so etwas in der Art. Das hätte die Geschichte für mich besser abgerundet.
So hatte ich meistens das Gefühl, dass Colleen Hoover einfach nur irgendwelche kleinen Dialoge zwischen Wills Erzählungen schiebt, die alle damit enden, dass Lake erfahren möchte, wie es Will in bestimmten Situationen erging. Für mich waren die Zwischenspiele eher langweilig, die Erzählungen von Will größtenteils bekannt und daher nur die letzten beiden Kapitel lesenswert.

Fazit: Auch wenn man bereits wusste, wie Wills Erzählungen enden würden, waren sie doch eine schöne und sehr emotionale Wiederholung der wichtigsten Erlebnisse des ersten Bandes. Leider war alles in diesem Buch mehr oder weniger schon bekannt, sodass nur das Ende wirklich spannend war und somit auch mein Highlight bildete.


Liebe Grüße, eure Sophia

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